Abendgottesdienst

ZwischenZeit zum Thema „Achtsamkeit”

«Meine Seele ist still und ruhig geworden.»

Sonntag, 01. November, 18:00 Uhr

Oft ist unser Alltag hektisch und lässt uns kaum zur Ruhe kommen: ständige Erreichbarkeit, Algorithmen, die unsere Aufmerksamkeit fordern, dazu berufliche, familiäre, soziale Verpflichtungen. Das bringt viele Menschen aus dem seelischen Gleichgewicht. Pastor Bernd Müller-Teichert, die Achtsamkeitslehrerin Annette Derndinger und Joachim Bauer (Moderation) wollen darüber berichten, wie wir diesen Kreislauf durchbrechen können, um wieder mehr bei uns zu sein. Sie möchten uns dazu anregen, mit mehr Achtsamkeit für uns selbst und andere zu leben. 

Orgelpracht

Sonntag, 18. Oktober 18 Uhr Nathan-Söderblom-Kirche

Bach, seine Lehrer und anderes

Werke von Bach, Buxtehude, Böhm, Reincken, Scheidemann u.a.

Jörg Müller – Orgel

Eintritt frei – Kollekte erbeten

In der Nathan-Söderblom steht ja eine ganz ausgezeichnete Orgel. Der Orgelbauer Jürgen Ahrend hat sie 1972 nach dem Vorbild der norddeutschen Barockorgeln konzipiert. So klingt auf dieser Orgel fast alles sehr gut, und besonders schön klingen eben Werke aus der Barockzeit. In diesem Konzert machen wir uns auf den Weg mit dem jungen Bach zu seinen Lehrern, zu Georg Böhm in Lüneburg, zu Diederich Buxehude in Lübeck, zu Johann Adam Reincken, dem Hamburger Katharinenorganisten, bei dem Bach kurz Unterricht hatte. In einigen eher frühen Werken von Bach ist dann zu hörten, was Bach bei seinen Lehrern gelernt hat und was er daraus gemacht hat. Zu hören sein wird auch das wohl berühmteste Orgelwerk von Bach, die Toccata und Fuge d-moll. Zwar streitet bisweilen die Wissenschaft, ob diese wirklich von Bach ist, aber egal, es ist ein schönes Stück und klingt auf der Ahrendorgel wunderbar.

Jörg Müller

CaféKultur

21. Oktober 2026, 15 Uhr

Abenteuer am Polarkreis

Der hohe Norden bietet mit seiner atemberaubenden Landschaft, seiner Tierwelt und den geheimnisvollen Polarlichtern unvergessliche Eindrücke. Davon erzählt Journalistin Dörte Hoffmann am 21. Oktober im CaféKultur der Kirchengemeinde Reinbek-West. Los geht es um 15 Uhr im Gemeindehaus neben der Nathan Söderblom Kirche. 

Es ist bereits die dritte Reise der Reinbekerin, die stets in Begleitung ihres Sohnes nach Norwegen fährt. Denn beide lieben Eis und Schnee – ganz im Gegensatz zu den restlichen Familienmitgliedern. „Bei unserer ersten Fahrt 2019 haben wir leider keine Polarlichter gesehen.“ Ganz anders bei den folgenden Aufenthalten im Polarkreis, wo die Aurora Borealis sich endlich ausgiebig zeigte. Die Erzählungen und Reisetipps werden ergänzt mit interessanten Bildern.

Die jüngste Reise führte Mutter und Sohn bis hinauf nach Spitzbergen. Mit dem Flieger ging es von Tromsö aus knapp weitere 2000 km zum Nordpol. Hier leben hauptsächlich Eisbären, was besondere Vorsichtsmaßnahmen erfordert. Aber Dörte und Kris Hoffmann haben auch diese Reise gesund und munter überstanden.

„Reinbeker Proms”

10. Oktober, 16:00 Uhr Maria-Magdalenen-Kirche, Kirchenallee 1

Die 30. „Reinbeker Proms” stehen vor der Tür!

Passend zum 125-jährigen Jubiläum der Maria-Magdalenen-Kirche feiert die beliebte Konzertreihe „Reinbeker Proms” ebenfalls ihr kleines Jubiläum. Am Sonnabend, den 10. Oktober ab 16:00 Uhr heißt es „Vorhang auf” für ein mitreißendes Musikprogramm. 

Eröffnet wird das Konzert ganz traditionell mit Verdis Triumphmarsch (Orgel und Trompete), gefolgt von sehr vielfältigen Musikstücken. 

Es musizieren das „Almaran Salonorchester” unter der Leitung von Isabel Joost sowie die Trompeter Michael Ohnimus und Boris Havkin. Dazu kommen 40 kraftvolle Männerstimmen der Liedertafeln Frohsinn-Melodia (Ochsenwerder) und Concordia (Tatenberg) gemeinsam mit den „Sander Jungs” aus Bergedorf. Die Gesamtleitung hat Jörg Müller, er ist auch an der Orgel zu hören.

Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht! Bringen Sie gerne geeignete Instrumente, Trillerpfeifen, Taschentücher und ausgefallene Hüte mit, um für die gewohnt ausgelassene Stimmung zu sorgen.

Was 1997 unter kritischen Blicken begann, hat sich längst zu einem der bestbesuchten musikalischen Jahreshighlights Reinbeks entwickelt. Die Begeisterung bei Publikum und Musikern ist ungebrochen. Volle Kirche, fröhliche Musik, ausgelassene Stimmung, eine wunderbare Möglichkeit, mit ganz unterschiedlichen Menschen in der Kirche zu feiern.

Der Eintritt ist wie immer frei, am Ausgang wird um eine gerne auch üppige Kollekte für die Kirchenmusik gebeten. 

Die Schöpfung

Maria-Magdalenen-Kirche Reinbek, So. 04.10.

Am Sonntag, den 4. Oktober, führt die Kantorei Reinbek zusammen mit der Jugendkantorei, dem Jungen Philharmonischen Orchester Niedersachsen (JPON) und wunderbaren Solistinnen und Solisten das große Oratorium „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn auf.

Der Kartenvorverkauf für dieses besondere Konzert beginnt am Montag, 7. September. Karten erhalten Sie über Eventim.Light, die Buchhandlung Erdmann in der Bahnhofstraße in Reinbek und an der Abendkasse am Konzerttag selbst (ab 17 Uhr). Lassen Sie sich dieses Erlebnis nicht entgehen. Wir freuen uns auf Sie!

Aufwind – Das twentytwo-ensemble

Dienstag 15. September 19 Uhr | Nathan-Söderblom-Kirche

Das twentytwo-ensemble aus Dresden begibt sich im September 2026 auf seine fünfte Tournee und reist diesmal unter dem Motto „Aufwind“. Das Vokalensemble präsentiert sich in einer teilweise erneuerten Besetzung und blickt mit frischer Energie auf eine Konzertreihe, die von geistlicher Chormusik vergangener Jahrhunderte bis hin zu zeitgenössischen und weltlichen Klängen reicht.

Ein besonderes Highlight des Jahres begleitet die Tournee: Das Ensemble hat 2026 seine erste CD produziert – ein Meilenstein in der noch jungen Geschichte des Ensembles – der den Aufbruchsgeist dieser Reise eindrucksvoll unterstreicht. Vom 13. bis 25. September führt die Tournee das Ensemble durch verschiedene Städte und Gemeinden, darunter Stationen in ganz Deutschland sowie ein Konzert in Südtirol (Italien). Die Konzerte laden das Publikum ein, einen besonderen klanglichen Abend abseits des Alltags zu genießen, mit Musik, die mal andächtig, mal funkelnd, aber immer mit mitreißendem Enthusiasmus vorgetragen wird.

Das twentytwo-ensemble steht für lebendige, engagierte Chormusik auf hohem Niveau. Gegründet aus den Reihen des Dresdner Kreuzchores, verbindet das Ensemble junge Stimmen und musikalische Leidenschaft mit dem Anspruch, auch weniger bekannte Werke der Chorliteratur ans Licht zu bringen.

Sommerkonzert der Kantorei

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Missa solemnis in C (KV 337)

Josef Haydn (1732-1809)
Konzert für Violoncello und Orchester in C (Hob. VIIb:1)

Franz Schubert (1797-1828)
Magnificat in C (D 486)

Katja Vorreyer, Sopran
Ute Weitkämper, Alt
Fridolin Wissemann, Tenor
Peter Sun Ki Kim, Bass

Miriam Göbel, Violoncello solo

Kantorei Reinbek
Junges Philharmonisches Orchester Niedersachsen

Leitung: Kreiskantor Benedikt Woll

Kartenvorverkauf über EVENTIM.LIGHT ab 1. Juni. Link zum Ticketshop.
Eintrittskarten können Sie auch während der Öffnungszeiten im Gemeindebüro Reinbek-West, Berliner Str. 4 erhalten (nur Barzahlung).
Die Abendkasse am Konzerttag selbst öffnet um 17.00 Uhr (nur Barzahlung).  

Die Missa solemnis in C (KV 337) von Wolfgang Amadeus Mozart ist die letzte vollständige Messvertonung des Komponisten und nimmt in seinen zahlreichen Messvertonungen einen besonderen Stellenwert ein.Die Komposition entspricht aufgrund ihres Umfangs den Salzburger Kirchenmusikgepflogenheiten des damaligen Erzbischofs Hieronymus Graf Colloredo.

Er bevorzugte es zeitlich knappgehalten und gleichzeitig den Anforderungen an eine erzbischöfliche Liturgie entsprechend sehr festlich.

Mozart ging mit diesen Rahmenbedingungen in dieser Messvertonung sehr kreativ um.

So ist zum Beispiel das Benedictus, normalerweise als Solistenquartett in lieblicher Tonsprache gesetzt, in dieser Messe eine strenge vierstimmige Chorfuge.

Als zweites Werk steht das Cellokonzert in C-Dur von Joseph Haydn auf dem Programm.

Entstanden um 1765, in seiner Klangsprache noch dem Spätbarock verschrieben, gehört dieses Konzert zu den beliebtesten Cellokonzerten der Musikgeschichte.

In drei Sätzen zeigt der Komponist die verschiedenen Klangfarben des Violoncellos auf ohne diese Demonstration der Klangfarben zum Selbstzweck werden zu lassen.

Für den Zuhörer wirkt diese Musik sehr gefällig und kommt leichtfüßig daher. Die Ausführenden, vor allem aber das Solocello, stellt diese Musik vor technische wie musikalische Herausforderungen.

Mit Franz Schuberts Magnificat für Soli, Chor und Orchester endet das Konzert. Das Magnificat, dessen Text biblischen Ursprungs ist, ist fester Bestandteil des Abendgebets der christlichen Kirchen.

Schubert greift in seiner Vertonung auf alte Formen des Barock zurück. So gibt es innerhalb dieser festlichen Musik immer wieder kleine fugenähnliche Abschnitte.

Im Mittelteil kommen die vier Gesangsolistinnen und -Solisten zu Wort, die in konzertierender Manier mit der Oboe eine ganz intime und warme Atmosphäre schaffen.

Kantor Benedikt Woll