„Reinbeker Proms”

10. Oktober, 16:00 Uhr Maria-Magdalenen-Kirche, Kirchenallee 1

Die 30. „Reinbeker Proms” stehen vor der Tür!

Passend zum 125-jährigen Jubiläum der Maria-Magdalenen-Kirche feiert die beliebte Konzertreihe „Reinbeker Proms” ebenfalls ihr kleines Jubiläum. Am Sonnabend, den 10. Oktober ab 16:00 Uhr heißt es „Vorhang auf” für ein mitreißendes Musikprogramm. 

Eröffnet wird das Konzert ganz traditionell mit Verdis Triumphmarsch (Orgel und Trompete), gefolgt von sehr vielfältigen Musikstücken. 

Es musizieren das „Almaran Salonorchester” unter der Leitung von Isabel Joost sowie die Trompeter Michael Ohnimus und Boris Havkin. Dazu kommen 40 kraftvolle Männerstimmen der Liedertafeln Frohsinn-Melodia (Ochsenwerder) und Concordia (Tatenberg) gemeinsam mit den „Sander Jungs” aus Bergedorf. Die Gesamtleitung hat Jörg Müller, er ist auch an der Orgel zu hören.

Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht! Bringen Sie gerne geeignete Instrumente, Trillerpfeifen, Taschentücher und ausgefallene Hüte mit, um für die gewohnt ausgelassene Stimmung zu sorgen.

Was 1997 unter kritischen Blicken begann, hat sich längst zu einem der bestbesuchten musikalischen Jahreshighlights Reinbeks entwickelt. Die Begeisterung bei Publikum und Musikern ist ungebrochen. Volle Kirche, fröhliche Musik, ausgelassene Stimmung, eine wunderbare Möglichkeit, mit ganz unterschiedlichen Menschen in der Kirche zu feiern.

Der Eintritt ist wie immer frei, am Ausgang wird um eine gerne auch üppige Kollekte für die Kirchenmusik gebeten. 

Die Schöpfung

Maria-Magdalenen-Kirche Reinbek, So. 04.10.

Am Sonntag, den 4. Oktober, führt die Kantorei Reinbek zusammen mit der Jugendkantorei, dem Jungen Philharmonischen Orchester Niedersachsen (JPON) und wunderbaren Solistinnen und Solisten das große Oratorium „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn auf.

Der Kartenvorverkauf für dieses besondere Konzert beginnt am Montag, 7. September. Karten erhalten Sie über Eventim.Light, die Buchhandlung Erdmann in der Bahnhofstraße in Reinbek und an der Abendkasse am Konzerttag selbst (ab 17 Uhr). Lassen Sie sich dieses Erlebnis nicht entgehen. Wir freuen uns auf Sie!

Chorkonzert in der Maria-Magdalenen-Kirche

Sonntag, 20. September 2026 – 18 Uhr

Der Bergedorfer Kammerchor unter der Leitung von Frank Löhr widmet sich in diesem Konzert der Sammlung „Liederkreis“ von Robert Schumann.

Die zwölf Gedichtvertonungen wurden 1840 ursprünglich für Singstimme und Klavier geschrieben, werden aber in diesem Konzert in einer Bearbeitung von Frank Löhr für a-capella-Kammerchor zu hören sein.

Dabei entführen Joseph von Eichendorffs romantische Texte das Publikum in lichte und dunkle Wälder, verwunschene Burgruinen und Gärten voller Nachtigallen und Mondenschein. Sie erzählen von Abschied und Verlust, von Liebesschmerz, stiller Hoffnung und grenzenloser Sehnsucht. Schumanns Musik erweckt all diese Stimmungen zum Leben und lässt sie auf dem tiefsten Grund der Seele nachklingen.

Der Eintritt frei – Spende erbeten.

16. September, 15:00 – 17:00 Uhr

Ausflug nach Sachsenwaldau

Wer wusste schon, dass die Keimzelle Reinbeks in Sachsenwaldau liegt. Einen kleinen historischen Rückblick gibt uns beim nächsten „CaféKultur” Sabine Engel. Sie ist Leiterin des Sozialtherapeutischen Zentrums Sachsenwaldau. Am Mittwoch, 16. September um 15 Uhr erzählt sie im Gemeindehaus der Nathan Söderblom Kirche (Berliner Str. 4) ein bisschen vom Leben und Schaffen der heutigen Hamburger Einrichtung. 

Wie ein neues Buch über Sachsenwaldau zeigt, hat der Ort eine bewegte Geschichte. Sie reicht vom Nonnenkloster, gewerblichen Ansiedlungen wie der Papiermühle bis hin zum herrschaftlichen Gut. Unter dem Titel „Historische Streiflichter aus Sachsenwaldau“ hat Autor Bernd Engel sie zusammengetragen und aufgeschrieben. .

Heute wird das alte Gutshaus mit seinem wunderschönen Gelände drumherum als Sozialtherapeutische Einrichtung von Fördern & Wohnen betrieben. Hier leben Menschen mit langjährigen Suchterkrankungen. Zurzeit sind es 140 Bewohner, die Teil haben am Leben dort, mithelfen bei allen anfallenden Arbeiten im und am Haus, sei es im Garten, in der Küche oder im Café in Takt.

Aufwind – Das twentytwo-ensemble

Dienstag 15. September 19 Uhr | Nathan-Söderblom-Kirche

Das twentytwo-ensemble aus Dresden begibt sich im September 2026 auf seine fünfte Tournee und reist diesmal unter dem Motto „Aufwind“. Das Vokalensemble präsentiert sich in einer teilweise erneuerten Besetzung und blickt mit frischer Energie auf eine Konzertreihe, die von geistlicher Chormusik vergangener Jahrhunderte bis hin zu zeitgenössischen und weltlichen Klängen reicht.

Ein besonderes Highlight des Jahres begleitet die Tournee: Das Ensemble hat 2026 seine erste CD produziert – ein Meilenstein in der noch jungen Geschichte des Ensembles – der den Aufbruchsgeist dieser Reise eindrucksvoll unterstreicht. Vom 13. bis 25. September führt die Tournee das Ensemble durch verschiedene Städte und Gemeinden, darunter Stationen in ganz Deutschland sowie ein Konzert in Südtirol (Italien). Die Konzerte laden das Publikum ein, einen besonderen klanglichen Abend abseits des Alltags zu genießen, mit Musik, die mal andächtig, mal funkelnd, aber immer mit mitreißendem Enthusiasmus vorgetragen wird.

Das twentytwo-ensemble steht für lebendige, engagierte Chormusik auf hohem Niveau. Gegründet aus den Reihen des Dresdner Kreuzchores, verbindet das Ensemble junge Stimmen und musikalische Leidenschaft mit dem Anspruch, auch weniger bekannte Werke der Chorliteratur ans Licht zu bringen.

Sommerkonzert der Kantorei

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Missa solemnis in C (KV 337)

Josef Haydn (1732-1809)
Konzert für Violoncello und Orchester in C (Hob. VIIb:1)

Franz Schubert (1797-1828)
Magnificat in C (D 486)

Katja Vorreyer, Sopran
Ute Weitkämper, Alt
Fridolin Wissemann, Tenor
Peter Sun Ki Kim, Bass

Miriam Göbel, Violoncello solo

Kantorei Reinbek
Junges Philharmonisches Orchester Niedersachsen

Leitung: Kreiskantor Benedikt Woll

Kartenvorverkauf über EVENTIM.LIGHT ab 1. Juni. Link zum Ticketshop.
Eintrittskarten können Sie auch während der Öffnungszeiten im Gemeindebüro Reinbek-West, Berliner Str. 4 erhalten (nur Barzahlung).
Die Abendkasse am Konzerttag selbst öffnet um 17.00 Uhr (nur Barzahlung).  

Die Missa solemnis in C (KV 337) von Wolfgang Amadeus Mozart ist die letzte vollständige Messvertonung des Komponisten und nimmt in seinen zahlreichen Messvertonungen einen besonderen Stellenwert ein.Die Komposition entspricht aufgrund ihres Umfangs den Salzburger Kirchenmusikgepflogenheiten des damaligen Erzbischofs Hieronymus Graf Colloredo.

Er bevorzugte es zeitlich knappgehalten und gleichzeitig den Anforderungen an eine erzbischöfliche Liturgie entsprechend sehr festlich.

Mozart ging mit diesen Rahmenbedingungen in dieser Messvertonung sehr kreativ um.

So ist zum Beispiel das Benedictus, normalerweise als Solistenquartett in lieblicher Tonsprache gesetzt, in dieser Messe eine strenge vierstimmige Chorfuge.

Als zweites Werk steht das Cellokonzert in C-Dur von Joseph Haydn auf dem Programm.

Entstanden um 1765, in seiner Klangsprache noch dem Spätbarock verschrieben, gehört dieses Konzert zu den beliebtesten Cellokonzerten der Musikgeschichte.

In drei Sätzen zeigt der Komponist die verschiedenen Klangfarben des Violoncellos auf ohne diese Demonstration der Klangfarben zum Selbstzweck werden zu lassen.

Für den Zuhörer wirkt diese Musik sehr gefällig und kommt leichtfüßig daher. Die Ausführenden, vor allem aber das Solocello, stellt diese Musik vor technische wie musikalische Herausforderungen.

Mit Franz Schuberts Magnificat für Soli, Chor und Orchester endet das Konzert. Das Magnificat, dessen Text biblischen Ursprungs ist, ist fester Bestandteil des Abendgebets der christlichen Kirchen.

Schubert greift in seiner Vertonung auf alte Formen des Barock zurück. So gibt es innerhalb dieser festlichen Musik immer wieder kleine fugenähnliche Abschnitte.

Im Mittelteil kommen die vier Gesangsolistinnen und -Solisten zu Wort, die in konzertierender Manier mit der Oboe eine ganz intime und warme Atmosphäre schaffen.

Kantor Benedikt Woll

Junger Chor Reinbek

Der Junge Chor Reinbek lädt wieder zu einem Chorkonzert ein. Diesmal geht es um den Sonntag Lätare, früher hieß dieser Sonntag in der Mitte der Passionszeit auch Kleinostern, ein etwas aufgehellter Sonntag, bevor die Passionszeit in die Endphase zum Karfreitag geht. Die liturgische Farbe ist an diesem Sonntag nicht violett, sondern rosa. So werden die Stücke in diesem Konzert auch durchaus Anklänge an den kommenden Frühling haben. Begleitet wird der Junge Chor von der jungen Harfenistin Henriette Urban. Sie stammt aus Reinbek, sie hat bei Altkantor Jörg Müller neben Orgelunterricht auch mit 4 Jahren im Kinderchor begonnen und bis zum Abitur im Jugendchor gesungen und dabei viele solistische Rollen gestaltet. Nach dem Abitur hat sie in Brüssel historische Harfe studiert und jetzt ihren Master in Basel absolviert. Sie spielt schon in mehreren namhaften Barockensembles mit. Im Programm werden u.a. einige Stücke aus dem Requiem von Gabriel Faure erklingen, hier spielt die Harfe ja eine zentrale Rolle.

Am Samstag den 29. März erklingt das Konzert in St. Pankratius Ochsenwerder und am Sonntag den 30. März in der Nathan-Söderblom-Kirche in Reinbek.