CaféKultur

Mittwoch 19. August

Ein Haydn-Spass

Wie klingt die Welt, wie tönt die Schöpfung? Auf diese Fragen hat Joseph Haydn in seinem wunderbar zeitlosen Oratorium musikalische Antworten gegeben: vom Urknall bis zur Erschaffung lebendiger Wesen. Auch die Stimmen unserer vier- und sechsbeinigen Mitgeschöpfe lässt Haydn auf seine eigene, humorvolle Weise in der Komposition erklingen.

Benedikt Woll steckt „bis über beide Ohren” in dieser Musik. Er kennt die Details, die Feinheiten, den versteckten Witz. So können wir am Mittwoch,19.08., im CaféKultur mit ihm gemeinsam die Ohren spitzen und das große Werk „Die Schöpfung” mal von seiner heiteren Seite entdecken. 

Mit der Kantorei Reinbek hat Benedikt Woll das ganze Werk einstudiert. Am 04. Oktober, 18:00 Uhr wird die Aufführung mit Symphonieorchester und Solisten unter seiner Leitung in der Maria-Magdalenen-Kirche stattfinden. 

Neugierig geworden, das ganze Werk zu hören? Nach der heiteren „Werkeinführung” durch Benedikt Woll ist die Musik bestimmt noch intensiver zu erleben. Denn oft ist es doch so: Man hört mehr, wenn man mehr weiss.

Aufwind – Das twentytwo-ensemble

Dienstag 15. September 19 Uhr | Nathan-Söderblom-Kirche

Das twentytwo-ensemble aus Dresden begibt sich im September 2026 auf seine fünfte Tournee und reist diesmal unter dem Motto „Aufwind“. Das Vokalensemble präsentiert sich in einer teilweise erneuerten Besetzung und blickt mit frischer Energie auf eine Konzertreihe, die von geistlicher Chormusik vergangener Jahrhunderte bis hin zu zeitgenössischen und weltlichen Klängen reicht.

Ein besonderes Highlight des Jahres begleitet die Tournee: Das Ensemble hat 2026 seine erste CD produziert – ein Meilenstein in der noch jungen Geschichte des Ensembles – der den Aufbruchsgeist dieser Reise eindrucksvoll unterstreicht. Vom 13. bis 25. September führt die Tournee das Ensemble durch verschiedene Städte und Gemeinden, darunter Stationen in ganz Deutschland sowie ein Konzert in Südtirol (Italien). Die Konzerte laden das Publikum ein, einen besonderen klanglichen Abend abseits des Alltags zu genießen, mit Musik, die mal andächtig, mal funkelnd, aber immer mit mitreißendem Enthusiasmus vorgetragen wird.

Das twentytwo-ensemble steht für lebendige, engagierte Chormusik auf hohem Niveau. Gegründet aus den Reihen des Dresdner Kreuzchores, verbindet das Ensemble junge Stimmen und musikalische Leidenschaft mit dem Anspruch, auch weniger bekannte Werke der Chorliteratur ans Licht zu bringen.

Jubiläum

Einladung zum Jubiläum: 125 Jahre Kirche in Reinbek-Mitte

Am Samstag, 22. August wird es von 14 bis 20 Uhr ein Gemeindefest geben. Bei hoffentlich gutem Wetter wollen wir gemeinsam den Nachmittag mit Programm, Musik, Kuchen und Grillwurst genießen. Und am Sonntag, 23. August um 11 Uhr feiern wir einen großen Jubiläumsgottesdienst. Unter anderem mit der Kantorei wird es musikalisch besonders festlich zugehen. Anschließend freuen wir uns, mit allen auf 125 Jahre „Kirche in Reinbek“ – sie erhielt ja erst 1969 ihren Namen – anzustoßen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Mehr über die Entstehungsgeschichte der Kirche gibt es auf der Website nachzulesen: https://www.reinbek-mitte.de/unsere-kirche/jubilaeum

Sommerkonzert der Kantorei

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Missa solemnis in C (KV 337)

Josef Haydn (1732-1809)
Konzert für Violoncello und Orchester in C (Hob. VIIb:1)

Franz Schubert (1797-1828)
Magnificat in C (D 486)

Katja Vorreyer, Sopran
Ute Weitkämper, Alt
Fridolin Wissemann, Tenor
Peter Sun Ki Kim, Bass

Miriam Göbel, Violoncello solo

Kantorei Reinbek
Junges Philharmonisches Orchester Niedersachsen

Leitung: Kreiskantor Benedikt Woll

Kartenvorverkauf über EVENTIM.LIGHT ab 1. Juni. Link zum Ticketshop.
Eintrittskarten können Sie auch während der Öffnungszeiten im Gemeindebüro Reinbek-West, Berliner Str. 4 erhalten (nur Barzahlung).
Die Abendkasse am Konzerttag selbst öffnet um 17.00 Uhr (nur Barzahlung).  

Die Missa solemnis in C (KV 337) von Wolfgang Amadeus Mozart ist die letzte vollständige Messvertonung des Komponisten und nimmt in seinen zahlreichen Messvertonungen einen besonderen Stellenwert ein.Die Komposition entspricht aufgrund ihres Umfangs den Salzburger Kirchenmusikgepflogenheiten des damaligen Erzbischofs Hieronymus Graf Colloredo.

Er bevorzugte es zeitlich knappgehalten und gleichzeitig den Anforderungen an eine erzbischöfliche Liturgie entsprechend sehr festlich.

Mozart ging mit diesen Rahmenbedingungen in dieser Messvertonung sehr kreativ um.

So ist zum Beispiel das Benedictus, normalerweise als Solistenquartett in lieblicher Tonsprache gesetzt, in dieser Messe eine strenge vierstimmige Chorfuge.

Als zweites Werk steht das Cellokonzert in C-Dur von Joseph Haydn auf dem Programm.

Entstanden um 1765, in seiner Klangsprache noch dem Spätbarock verschrieben, gehört dieses Konzert zu den beliebtesten Cellokonzerten der Musikgeschichte.

In drei Sätzen zeigt der Komponist die verschiedenen Klangfarben des Violoncellos auf ohne diese Demonstration der Klangfarben zum Selbstzweck werden zu lassen.

Für den Zuhörer wirkt diese Musik sehr gefällig und kommt leichtfüßig daher. Die Ausführenden, vor allem aber das Solocello, stellt diese Musik vor technische wie musikalische Herausforderungen.

Mit Franz Schuberts Magnificat für Soli, Chor und Orchester endet das Konzert. Das Magnificat, dessen Text biblischen Ursprungs ist, ist fester Bestandteil des Abendgebets der christlichen Kirchen.

Schubert greift in seiner Vertonung auf alte Formen des Barock zurück. So gibt es innerhalb dieser festlichen Musik immer wieder kleine fugenähnliche Abschnitte.

Im Mittelteil kommen die vier Gesangsolistinnen und -Solisten zu Wort, die in konzertierender Manier mit der Oboe eine ganz intime und warme Atmosphäre schaffen.

Kantor Benedikt Woll

Junger Chor Reinbek

Der Junge Chor Reinbek lädt wieder zu einem Chorkonzert ein. Diesmal geht es um den Sonntag Lätare, früher hieß dieser Sonntag in der Mitte der Passionszeit auch Kleinostern, ein etwas aufgehellter Sonntag, bevor die Passionszeit in die Endphase zum Karfreitag geht. Die liturgische Farbe ist an diesem Sonntag nicht violett, sondern rosa. So werden die Stücke in diesem Konzert auch durchaus Anklänge an den kommenden Frühling haben. Begleitet wird der Junge Chor von der jungen Harfenistin Henriette Urban. Sie stammt aus Reinbek, sie hat bei Altkantor Jörg Müller neben Orgelunterricht auch mit 4 Jahren im Kinderchor begonnen und bis zum Abitur im Jugendchor gesungen und dabei viele solistische Rollen gestaltet. Nach dem Abitur hat sie in Brüssel historische Harfe studiert und jetzt ihren Master in Basel absolviert. Sie spielt schon in mehreren namhaften Barockensembles mit. Im Programm werden u.a. einige Stücke aus dem Requiem von Gabriel Faure erklingen, hier spielt die Harfe ja eine zentrale Rolle.

Am Samstag den 29. März erklingt das Konzert in St. Pankratius Ochsenwerder und am Sonntag den 30. März in der Nathan-Söderblom-Kirche in Reinbek.

Abendgottesdienst

Zwischenzeit

Ein Abendgottesdienst nach dem Ritus der Brüder von Taizé.

Der Gottesdienst aus Taizé kommt ganz ohne Predigt aus. Musik und Gesänge zum Ruhigwerden und Nachdenken begleiten uns in die neue Woche.

Den Abend gestalten Pastorin Bente Küster, die Jugendkantorei Reinbek, ein Instrumental-Ensemble geleitet von Benedikt Woll.