Monatlicher Kaffeeklatsch für Senioren und Seniorinnen im Gemeindehaus

9. August 2022

Kaffeeklatsch jeweils am Mittwoch-Nachmittag ab 15:00 Uhr im Gemeindehaus

Die kommenden Termine:
Mittwoch, der 19. Oktober 2022                  Alles rund um den Apfel
Mittwoch, der 09.November 2022                   – Thema noch offen –
Mittwoch,
der 07.Dezember 2022       Advents-Kaffee mit Pastorin Bente Küster    

Die weiteren Termine und Themen finden Sie zu einem späteren Zeitpunkt an dieser Stelle und in unseren Schaukästen.


Wir heißen Sie jeweils ab 15:00 Uhr herzlich willkommen an liebevoll gedeckten Tischen im Gemeindesaal Kaffee oder Tee und selbst gebackenen Kuchen und Torte in geselliger Runde zu genießen.
Zwischendurch gibt es kleine Text-Beiträge zum jeweiligen Thema. Dabei wird gestaunt, gegrübelt – aber immer auch gelacht. Und das Klönen miteinander kommt ebenfalls nicht zu kurz!

Das Kaffeeklatsch-Team freut sich auf Sie!
Angela Müller 


Gerhard Ehlers 5.2.1934 – 8.7. 2022

18. Juli 2022

Ein Gemeindeglied der ersten Stunde lebt nicht mehr.

Lesen Sie dazu den Text von Pastorin Barbara Schöneberg-Bohl:

Gerhard Ehlers, ein lebendiger Stein am geistlichen Haus

Gerhard Ehlers war 1996 der erste, den ich im Rahmen meiner Bewerbung in der Kirchengemeinde Reinbek-West kennengelernt habe. Für ihn war es ein zentrales Anliegen, von mir von Anfang an zu wissen, wie es um mein Amtsverständnis steht. Könnte ich es als Pastorin akzeptieren, dass es in der Nathan-Söderblom-Kirche keine Sakristei mehr gäbe, da in ihr der EINE-WELT-Laden sei. Für ihn gehörten schon immer – seit seiner Zeit in der Evangelischen Jugend – beide Weisen des Gottesdienstes eng zusammen: Gottesdienst als Engagement für die Menschen, – besonders für die am Rande der Gesellschaft, für die Mühseligen und Beladenen, zu denen uns Jesus geschickt hat. „Was ihr einem meiner geringsten Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan.“  Und natürlich der Gottesdienst zum Lobe Gottes, aber mit einer Liturgie in der Sprache der Zeit und einer Predigt, die sich etwas traut und ins Leben der Menschen hineinspricht. Gerhard Ehlers hat Gott vertraut, wusste sich von seinem Glauben getragen und war überzeugt, dass Gott keine anderen Hände und Arme habe als die unsrigen.

Auch wenn er eine Lesung im Gottesdienst hielt, kam er fast immer mit einer Bibelübersetzung, die er selbst ausgesucht hatte. So war es sehr stimmig, dass Herr Ehlers eine Lektorenausbildung absolvierte und über längere Zeit selbstständig Gottesdienste hielt. Manches Mal war auch seine Ehefrau Christiane Ehlers beteiligt. Diese Gottesdienste hatten eine echte Fangemeinde. 

Als Mitglied des Kirchenvorstandes fast der ersten Stunde trug Herr Ehlers Anfang der Siebzigerjahre den Gottesdienst-Reformprozess, der seiner Zeit voraus war, entscheidend mit. Auch Jahrzehnte später war Herr Ehlers noch immer ein leidenschaftlicher Vertreter der entstaubten Liturgie in Reinbek-West.

Gerhard Ehlers hat die Gemeinde auch als langjähriges Kirchenvorstands-Mitglied, zeitweiliger Vorsitzender bzw. jahrelanger stellvertretender Vorsitzender geprägt. Fast sprichwörtlich wurde seine Zeitdisziplin. Als Lehrer musste er sehr früh zur Schule und darum gab es bei Ihm keine ausufernden Debatten. Stets hatte er die Uhr im Blick. Um 22 Uhr war Schluss.

Plakate und Beschriftungen des EINE-WELT-Ladens „Miteinander-Füreinander“, den Christiane Ehlers gegründet hatte und verantwortete, trugen Gerhard Ehlers Handschrift. Er unterstützte die Ladenarbeit rege. Auch trug er die Notwendigkeit, Oikocredit zu unterstützen, in die Gemeinde.

In Christiane Ehlers‘ Tanzkreisarbeit war er nicht wegzudenken. Mit ihr organisierte er Tanz- und Studienreisen, die viele Menschen ansprachen. Solch ein geistliches und kulturelles Highlight konnte auch ich auf der Pilger- und Studienreise auf dem Jakobsweg mit ihm erleben.

Beim Korrekturlesen des „Interesse“ übersah er selten einen Fehler.

Gerhard Ehlers war engagiert, meinungsstark, positiv unbequem. Er war leidenschaftlich in der theologischen Debatte, es ließ sich mit ihm um die Wahrheit ringen. Doch trotz zeitweiliger Unterschiede in der einen oder anderen Sicht der Dinge ist zwischen uns nie etwas hängen geblieben.

Von Gerhard Ehlers vielfältigem Engagement ließe sich noch manches berichten: die Festschrift zum 25-jährigen Kirchenjubiläum, der Küsterdienst, der theologische Gesprächskreis, …

Eines ist sicher, Herr Ehlers ist ganz gewiss einer der lebendigen Steine in den Grundmauern der Gemeinde, dem geistlichen Haus.

Die Kirchengemeinde Reinbek-West hat Gerhard Ehlers sehr viel zu verdanken!

Barbara Schöneberg-Bohl

Der Trauergottesdienst: 22.7.22 um 14.00 Uhr in der Nathan Söderblom Kirche.

Pfingstbrief aus Quilmes

31. Mai 2022

 Jardín de Infantes Comunitario “El Arca de los Niños”

Liebe Geschwister, liebe Freundinnnen und Freunde in Deutschland!

„¡El Seños resucitó, verdaderamente resucitó! – der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden“

Mit diesem Ostergruss haben wir auch unseren Gottesdienst am Sonntag, den 15. Mai begonnen. An diesem Tag haben wir die förmliche Einführung unserer Pastorin Paula Fogel mit einem Festgottesdienst und anschliessendem Zusammensein gefeiert.

Hier können Sie weiterlesen

18. April 2022

50 Jahre Ahrend-Orgel: 3. Konzert
Am Sonntag, den 24. April erklingt um 18:00 Uhr das 3. Konzert in der Konzertreihe zum 50. Geburtstag der Ahrend-Orgel in der Nathan-Söderblom-Kirche.Es spielt wieder Kreiskantor Jörg Müller. Auf dem Programm stehen die schwungvollen Toccaten von Bach, Buxtehude, Scheidemann, Pachelbel und anderen. Der Eintritt ist frei, die Kollekte am Eingang wird für den Erhalt der Orgel erbeten.

Einsicht in den Haushaltsplan der Kitas

9. Juli 2021

Der Haushaltsplan 2022 der Ev. Kita Kinderschiff und der Ev. Kita Mühlenredder liegt im Gemeindebüro vor und kann dort vom 06.07. – 05.08.2021
nach vorheriger Terminabsprache eingesehen werden.

Kirchenbüro

Gesucht – gefunden.

18. Juni 2021

Was nach einer Tauschbörse klingt, entstammt dem Gleichnis vom verlorenen Schaf aus Lk 15,1-7.

Vielen bekannt, bringt es das Dilemma auf den Punkt, das uns als Gesellschaft in den letzten Monaten beschäftigt hat:

Soll die Mehrzahl eine Menge Einschränkungen hinnehmen, weil das Virus für manche so gefährlich werden kann?

Was wiegt schwerer, 99 zurücklassen oder 1 verlieren?

Überraschenderweise geht das Gleichnis einen ganz anderen Weg, denn Gottes Liebe gewichtet nicht!

Jeder Einzelne ist bei Gott unendlich wertvoll. Jeder Einzelne der fehlt, stellt alles in Frage. Gott selbst ist Mensch geworden, weil jeder Einzelne zählt!

Gott sei dank wurde auch bei uns im vergangenen Jahr nicht aufgerechnet. Es wurden mutige Entscheidungen getroffen, um das Leben zu schützen.

Erfreulicherweise steigt aktuell nur die Zahl derer, die einen Impfschutz erhalten haben. Dennoch sind wir noch nicht am Ziel!

So wie es bisher notwendig war, eine Bevölkerungsgruppe besonders zu schützen, so sehr dürfen wir heute, mehr als ein Jahr später, nicht vergessen: Noch immer ist eine Bevölkerungsgruppe weitestgehend ungeschützt!

Anders als im vergangen Jahr sind es diesmal nicht die Älteren. In diesem Jahr sind es die Jüngeren, die Kinder und Jugendlichen, die noch immer vor allem auf Masken und in gewissem Sinne auf den Zufall hoffen müssen, um gesund zu bleiben und durch zu kommen.

Bei aller Freude über die Lockerungen und die Urlaubszeit lasst uns daher auch dieses Jahr nicht 99 gegen 1 abrechnen.

Diesmal gilt es, die Jüngsten nicht zu verlieren. Und so ist noch Geduld und wohl auch etwas Geld und Forschung nötig, bis wirklich alle geschützt sind!