Wie können Gespräche trösten und Zuversicht schaffen?
„Der Kummer, der nicht spricht, nagt leise an dem Herzen, bis es bricht“ – besser als bei Shakespeare kann man wohl nicht beschreiben, was es bedeutet, Menschen in einer belastenden Lebensphase seelsorgerisch zu begleiten. Kummer durch Worte lindern, um die Herzen zumindest für einen kurzen Moment zu erwärmen, das ist es, was seelsorgerische Arbeit ausmacht. Nur, wie kann dies gelingen? Am Mittwoch, dem 18. 02. 2026 von 15 – 17:00 Uhr gibt es bei CaféKultur im Gemeindesaal der Nathan-Söderblom-Kirche die Möglichkeit, seelsorgerische Erfahrungen im menschlichen Miteinander auszutauschen und Anregungen für unterstützende Gespräche mit Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu erhalten.
Gudrun Baumert, ehrenamtliche Mitarbeiterin bei der Seelsorge, wird über ihre Tätigkeit berichten.
Bei regem Gedankenaustausch erwartet Sie wie immer Kaffee, Tee und selbstgebackener Kuchen.
Abschiedsgottesdienst am 15. Februar, 14:00 Uhr
Pastorin Bente Küster hat die Jahreslosung „Siehe, ich mache alles neu“ leider (zu) wörtlich genommen und wechselt von der Kirchengemeinde Reinbek-West ins Gottesdienstinstitut der Nordkirche. Dort wird sie ganz sicher eine Bereicherung sein, uns wird sie sehr fehlen.
Seit 2019 ist Bente Küster Pastorin der Nathan-Söderblom-Kirche in Reinbek. Sie hat mit viel Leidenschaft und Kreativität Neues ausprobiert und die Kirchengemeinde mit viel Herz geleitet, sie mit einem bunten Leben gefüllt und auch schon mal mit dem kirchlichen Alltagstrott Tango getanzt.
Wir sind ihr sehr dankbar für die gemeinsame und vertrauensvolle Zeit und die wertvollen und erfüllten Momente, die wir mit ihr erleben durften. Daher wollen wir sie mit Pauken und Trompeten, Dank und Konfettisegen am Karnevalssonntag verabschieden.
Im Anschluss an den Gottesdienst laden wir herzlich zum Empfang in die Kirche ein.
Wir bitten um Ihre Anmeldung unter:
buero@kirche-reinbek-west oder 040-722 63 15
Der Kirchengemeinderat
Passionskonzert in der Nathan-Söderblom-Kirche
Programm:
Antonio Vivaldi (1678-1741): Concerto in g RV 156 für Streicher und Basso continuo
Heinrich Schütz (1585-1672): Eile mich, Gott, zu erretten SWV 282 Geistliches Konzert für Sopran und Basso continuo
Erhöre mich, wenn ich rufe SWV 289 Geistliches Konzert für Sopran, Alt und Basso continuo
Giovanni Battista Pergolesi (1710-1736): Stabat mater für Sopran, Alt, Streicher und Basso continuo
Mitwirkende:
Katja Vorreyer – Sopran Tiina Zahn – Alt Barockorchester „Hanse-Barock“ Leitung und Orgel: Kreiskantor Benedikt Woll
Eintritt:
15€ (ermäßigt 10€; Ermäßigung für Schülerinnen und Schüler, Studierende und Auszubildende)
Vorverkauf ab 1. Februar über die Buchhandlung Erdmann in der Bahnhofstraße in Reinbek, Eventim.Light (www.kirchenmusik-reinbek.de) und an der Abendkasse
Zum Programm:
Das Stabat mater in f-Moll von Giovanni Battista Pergolesi ist eine Vertonung des mittelalterlichen Passionsgedichtes für Sopran, Alt, Streicher und Basso continuo. Der Text erzählt in geistlich-kontemplativer Weise von Maria, die voll Schmerz und Klage am Fuße des Kreuzes verharrt. Es ist das bekannteste geistliche Werk des italienischen Komponisten und entstand 1736 kurz vor seinem Tod. Pergolesis Stabat mater errang in kürzester Zeit eine unvergleichbare Bekanntheit: Kein anderes Musikstück wurde im 18. Jahrhundert so häufig gedruckt und abgeschrieben. Auch Johann Sebastian Bach war von dieser Musik so begeistert, dass er vier Jahre später eine Bearbeitung unter dem Titel „Tilge, Höchster, meine Sünden“ – eine Nachdichtung des Bußpsalms 51 – vornahm. Stilistisch bewegt sich das Stabat mater genau im Übergang zwischen barocker Tradition und dem neuen galanten Stil. Die Musik vermag es, durch ihre hohen Kontraste Bilder zu erzeugen. Bilder von Schmerz, Trauer und Klage, aber auch Hoffnungsklänge.
Neben dem Stabat mater erklingen in diesem Konzert noch Werke von Antonio Vivaldi und Heinrich Schütz.
Es musizieren Katja Vorreyer (Sopran), Tiina Zahn (Alt) und das Barockorchester „Hanse-Barock“ auf historischen Instrumenten unter der Leitung von Kreiskantor Benedikt Woll (Orgel).
Kartenvorverkauf über EVENTIM.LIGHT ab 1. Juni.Link zum Ticketshop. Eintrittskarten können Sie auch während der Öffnungszeiten im Gemeindebüro Reinbek-West, Berliner Str. 4 erhalten (nur Barzahlung). Die Abendkasse am Konzerttag selbst öffnet um 17.00 Uhr (nur Barzahlung).
Die Missa solemnis in C (KV 337) von Wolfgang Amadeus Mozart ist die letzte vollständige Messvertonung des Komponisten und nimmt in seinen zahlreichen Messvertonungen einen besonderen Stellenwert ein.Die Komposition entspricht aufgrund ihres Umfangs den Salzburger Kirchenmusikgepflogenheiten des damaligen Erzbischofs Hieronymus Graf Colloredo.
Er bevorzugte es zeitlich knappgehalten und gleichzeitig den Anforderungen an eine erzbischöfliche Liturgie entsprechend sehr festlich.
Mozart ging mit diesen Rahmenbedingungen in dieser Messvertonung sehr kreativ um.
So ist zum Beispiel das Benedictus, normalerweise als Solistenquartett in lieblicher Tonsprache gesetzt, in dieser Messe eine strenge vierstimmige Chorfuge.
Als zweites Werk steht das Cellokonzert in C-Dur von Joseph Haydn auf dem Programm.
Entstanden um 1765, in seiner Klangsprache noch dem Spätbarock verschrieben, gehört dieses Konzert zu den beliebtesten Cellokonzerten der Musikgeschichte.
In drei Sätzen zeigt der Komponist die verschiedenen Klangfarben des Violoncellos auf ohne diese Demonstration der Klangfarben zum Selbstzweck werden zu lassen.
Für den Zuhörer wirkt diese Musik sehr gefällig und kommt leichtfüßig daher. Die Ausführenden, vor allem aber das Solocello, stellt diese Musik vor technische wie musikalische Herausforderungen.
Mit Franz Schuberts Magnificat für Soli, Chor und Orchester endet das Konzert. Das Magnificat, dessen Text biblischen Ursprungs ist, ist fester Bestandteil des Abendgebets der christlichen Kirchen.
Schubert greift in seiner Vertonung auf alte Formen des Barock zurück. So gibt es innerhalb dieser festlichen Musik immer wieder kleine fugenähnliche Abschnitte.
Im Mittelteil kommen die vier Gesangsolistinnen und -Solisten zu Wort, die in konzertierender Manier mit der Oboe eine ganz intime und warme Atmosphäre schaffen.
Kantor Benedikt Woll
Junger Chor Reinbek
Der Junge Chor Reinbek lädt wieder zu einem Chorkonzert ein. Diesmal geht es um den Sonntag Lätare, früher hieß dieser Sonntag in der Mitte der Passionszeit auch Kleinostern, ein etwas aufgehellter Sonntag, bevor die Passionszeit in die Endphase zum Karfreitag geht. Die liturgische Farbe ist an diesem Sonntag nicht violett, sondern rosa. So werden die Stücke in diesem Konzert auch durchaus Anklänge an den kommenden Frühling haben. Begleitet wird der Junge Chor von der jungen Harfenistin Henriette Urban. Sie stammt aus Reinbek, sie hat bei Altkantor Jörg Müller neben Orgelunterricht auch mit 4 Jahren im Kinderchor begonnen und bis zum Abitur im Jugendchor gesungen und dabei viele solistische Rollen gestaltet. Nach dem Abitur hat sie in Brüssel historische Harfe studiert und jetzt ihren Master in Basel absolviert. Sie spielt schon in mehreren namhaften Barockensembles mit. Im Programm werden u.a. einige Stücke aus dem Requiem von Gabriel Faure erklingen, hier spielt die Harfe ja eine zentrale Rolle.
Am Samstag den 29. März erklingt das Konzert in St. Pankratius Ochsenwerder und am Sonntag den 30. März in der Nathan-Söderblom-Kirche in Reinbek.
Abendgottesdienst
Zwischenzeit
Ein Abendgottesdienst nach dem Ritus der Brüder von Taizé.
Der Gottesdienst aus Taizé kommt ganz ohne Predigt aus. Musik und Gesänge zum Ruhigwerden und Nachdenken begleiten uns in die neue Woche.
Den Abend gestalten Pastorin Bente Küster, die Jugendkantorei Reinbek, ein Instrumental-Ensemble geleitet von Benedikt Woll.
BeGEISTert – Reformation goes Halloween
Wir stellen unserer Angst die Hoffnung entgegen. Wir feiern Gottesdienst für alle, die sich vor dem Leben nicht fürchten wollen. Kommt verkleidet – danach geht es weiter in die Straßen.
CaféKultur
„Die Seele reist zu Fuß“, besagt ein Sprichwort. Und wenn sie etwas schneller reisen möchte, dann nimmt sie vielleicht den Zug – aber nicht das Flugzeug. Als Studentin ist Bente Küster mit viel Zeit, einigen Fragen und ihren Brüdern im Gepäck von Peking mit dem Zug nach Hause gereist: Reiten in der Mongolei, Schwimmen im Baikalsee, Couchsurfing in Sankt Petersburg. Es war ein langer Weg, der mit Begegnungen und Erkenntnissen gespickt war. In einem Bildervortrag erinnert sie sich an diese besondere Reise.
Kammerchorkonzert
In einem ersten Konzert präsentiert sich der neue Kammerchor der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden in Reinbek mit einem abwechslungsreichen Programm der Öffentlichkeit. Ideengebend für dieses Konzert war die Thematik des Abends und der Nacht.
Die Nacht – eine Zeit der Stille, der Einkehr, des ganz „Bei-sich-Seins“ – hat etwas Faszinierendes und zugleich Bedrückendes an sich. Chorwerke von Heinrich Schütz (1585-1672), Thomas Tallis (1505-1585), Johannes Brahms (1833-1897), Maurice Duruflé (1902-1986) und weiteren Komponisten stellen Fragen, geben Antworten oder sind schlicht Darstellungen nächtlicher Gemütszustände.
An der Ahrend-Orgel hören wir den Organisten Mitsune Uchida mit Orgelwerken von Johann Sebastian Bach (1685-1750), Robert Schumann (1810-1856) und Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901).