Das Antonin Quartett gibt am Sonntag, 6. September 2026, um 19:00 Uhr ein Konzert in der Maria-Magdalenen-Kirche in Reinbek. Das Münchner Ensemble (17–22 Jahre jung) gehört zu den vielversprechendsten Nachwuchstalenten der deutschen Kammermusikszene. Nach ersten Preisen bei „Jugend musiziert“ spielten die Musiker bereits bei Festivals wie dem Mozartfest Würzburg und musizierten darüber hinaus zusammen mit namhaften Musikern (Nils Mönkemeyer). In Reinbek präsentieren sie drei Meisterwerke von Mozart, Haydn und Beethoven.
Programm
Wolfgang Amadeus Mozart: Duo für Violine und Viola in G-Dur, KV 423
Joseph Haydn: Streichquartett in C-Dur Op. 76, Nr. 3 „Kaiserquartett“
Ludwig van Beethoven: Streichquartett in e-Moll Op. 59, Nr. 2
Mitwirkende
Antonin Quartett: Konrad Gmelin und Anton Gmelin – Violine | Lorenzo Giannotti – Viola | Viktor Gmelin – Violoncello
Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Kirchenmusik wird gebeten.
Jeden Sonnabend um 18:00 Uhr läuten die Glocken der Maria-Magdalenen-Kirche den Sonntag ein. Normalerweise läuten die Glocken zehn Minuten. Am Sonnabend, 12. September werden die Glocken aber nur fünf Minuten lang läuten, denn um 18:05 Uhr beginnt ein Orgelkonzert: „Unerhört, die Orgel kann auch anderes“.
Die Orgel ist ja das Instrument, das in den Kirchen das Gemeindeleben musikalisch begleitet. In großen Kirchen stehen große Orgeln, in kleinen Kirchen kleine, bei uns steht eine mittlere Orgel, die sehr viele unterschiedliche Klangmöglichkeiten bietet.
In diesem Konzert werden ganz mannigfaltige Klänge ertönen, gewohnte und auch sehr ungewohnte, geradezu Unerhörtes, Klänge, die man von der Orgel nicht unbedingt erwartet. Es wird einige Überraschungen geben.
Von Bach erklingt das festliche Präludium & Fuge Es-Dur, zwei virtuose französische Toccaten sind dabei, und eben Ungewohntes, von Takle, Wagner, Eilenburg, Strauß, Daquin, Meyer u.a.
An der Orgel spielt Jörg Müller.
Abendgottesdienst
ZwischenZeit
Abendottesdienst am 6. September, 18:00 Uhr
Dem Sinn auf der Spur: Zwischenzeit mit Impulsen von Viktor Frankl
Die Frage nach dem, was das eigene Leben trägt und ihm Richtung gibt, beschäftigt Menschen in allen Lebensphasen. Doch was gibt Halt, wenn der Alltag schwer wird oder scheinbar ausweglose Situationen den Blick verstellen? Dieser existenziellen Frage widmet sich die ZWISCHENZEIT am 6. September um 18 Uhr in der Nathan-Söderblom-Kirche.
Im Mittelpunkt des Abends steht das eindrückliche Zeugnis des Psychiaters und Begründers der Logotherapie, Viktor Frankl. In seinem weltbekannten Buch „… trotzdem Ja zum Leben sagen“ verarbeitete er seine Erfahrungen als Häftling in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern. Frankl schilderte darin nicht nur das bedrückende Erleben unvorstellbarer Grausamkeit, sondern richtete den Blick auf eine hoffnungsvolle Erkenntnis: Wie ein Mensch selbst unter extremen, menschenunwürdigen Bedingungen seine innere Würde und Menschlichkeit bewahren kann.
Der Abendgottesdienst nimmt Frankls lebenslange Suche nach dem Sinn auf und verbindet seine psychologischen Einsichten mit biblischen Impulsen. In einer Atmosphäre der Ruhe und des Nachdenkens lädt die Gemeinde dazu ein, gemeinsamen Spuren nachzugehen, die im eigenen Leben Sinn und Orientierung stiften können. Herzliche Einladung.
Texte und Gebete: Pastor Stephan Ritthaler
Musikalische Gestaltung: Benedikt Woll
Es sprechen: Ansgar Rieke und Sandra Bauer
Aufwind – Das twentytwo-ensemble
Dienstag 15. September 19 Uhr | Nathan-Söderblom-Kirche
Das twentytwo-ensemble aus Dresden begibt sich im September 2026 auf seine fünfte Tournee und reist diesmal unter dem Motto „Aufwind“. Das Vokalensemble präsentiert sich in einer teilweise erneuerten Besetzung und blickt mit frischer Energie auf eine Konzertreihe, die von geistlicher Chormusik vergangener Jahrhunderte bis hin zu zeitgenössischen und weltlichen Klängen reicht.
Ein besonderes Highlight des Jahres begleitet die Tournee: Das Ensemble hat 2026 seine erste CD produziert – ein Meilenstein in der noch jungen Geschichte des Ensembles – der den Aufbruchsgeist dieser Reise eindrucksvoll unterstreicht. Vom 13. bis 25. September führt die Tournee das Ensemble durch verschiedene Städte und Gemeinden, darunter Stationen in ganz Deutschland sowie ein Konzert in Südtirol (Italien). Die Konzerte laden das Publikum ein, einen besonderen klanglichen Abend abseits des Alltags zu genießen, mit Musik, die mal andächtig, mal funkelnd, aber immer mit mitreißendem Enthusiasmus vorgetragen wird.
Das twentytwo-ensemble steht für lebendige, engagierte Chormusik auf hohem Niveau. Gegründet aus den Reihen des Dresdner Kreuzchores, verbindet das Ensemble junge Stimmen und musikalische Leidenschaft mit dem Anspruch, auch weniger bekannte Werke der Chorliteratur ans Licht zu bringen.
Kartenvorverkauf über EVENTIM.LIGHT ab 1. Juni.Link zum Ticketshop. Eintrittskarten können Sie auch während der Öffnungszeiten im Gemeindebüro Reinbek-West, Berliner Str. 4 erhalten (nur Barzahlung). Die Abendkasse am Konzerttag selbst öffnet um 17.00 Uhr (nur Barzahlung).
Die Missa solemnis in C (KV 337) von Wolfgang Amadeus Mozart ist die letzte vollständige Messvertonung des Komponisten und nimmt in seinen zahlreichen Messvertonungen einen besonderen Stellenwert ein.Die Komposition entspricht aufgrund ihres Umfangs den Salzburger Kirchenmusikgepflogenheiten des damaligen Erzbischofs Hieronymus Graf Colloredo.
Er bevorzugte es zeitlich knappgehalten und gleichzeitig den Anforderungen an eine erzbischöfliche Liturgie entsprechend sehr festlich.
Mozart ging mit diesen Rahmenbedingungen in dieser Messvertonung sehr kreativ um.
So ist zum Beispiel das Benedictus, normalerweise als Solistenquartett in lieblicher Tonsprache gesetzt, in dieser Messe eine strenge vierstimmige Chorfuge.
Als zweites Werk steht das Cellokonzert in C-Dur von Joseph Haydn auf dem Programm.
Entstanden um 1765, in seiner Klangsprache noch dem Spätbarock verschrieben, gehört dieses Konzert zu den beliebtesten Cellokonzerten der Musikgeschichte.
In drei Sätzen zeigt der Komponist die verschiedenen Klangfarben des Violoncellos auf ohne diese Demonstration der Klangfarben zum Selbstzweck werden zu lassen.
Für den Zuhörer wirkt diese Musik sehr gefällig und kommt leichtfüßig daher. Die Ausführenden, vor allem aber das Solocello, stellt diese Musik vor technische wie musikalische Herausforderungen.
Mit Franz Schuberts Magnificat für Soli, Chor und Orchester endet das Konzert. Das Magnificat, dessen Text biblischen Ursprungs ist, ist fester Bestandteil des Abendgebets der christlichen Kirchen.
Schubert greift in seiner Vertonung auf alte Formen des Barock zurück. So gibt es innerhalb dieser festlichen Musik immer wieder kleine fugenähnliche Abschnitte.
Im Mittelteil kommen die vier Gesangsolistinnen und -Solisten zu Wort, die in konzertierender Manier mit der Oboe eine ganz intime und warme Atmosphäre schaffen.
Der Junge Chor Reinbek lädt wieder zu einem Chorkonzert ein. Diesmal geht es um den Sonntag Lätare, früher hieß dieser Sonntag in der Mitte der Passionszeit auch Kleinostern, ein etwas aufgehellter Sonntag, bevor die Passionszeit in die Endphase zum Karfreitag geht. Die liturgische Farbe ist an diesem Sonntag nicht violett, sondern rosa. So werden die Stücke in diesem Konzert auch durchaus Anklänge an den kommenden Frühling haben. Begleitet wird der Junge Chor von der jungen Harfenistin Henriette Urban. Sie stammt aus Reinbek, sie hat bei Altkantor Jörg Müller neben Orgelunterricht auch mit 4 Jahren im Kinderchor begonnen und bis zum Abitur im Jugendchor gesungen und dabei viele solistische Rollen gestaltet. Nach dem Abitur hat sie in Brüssel historische Harfe studiert und jetzt ihren Master in Basel absolviert. Sie spielt schon in mehreren namhaften Barockensembles mit. Im Programm werden u.a. einige Stücke aus dem Requiem von Gabriel Faure erklingen, hier spielt die Harfe ja eine zentrale Rolle.
Am Samstag den 29. März erklingt das Konzert in St. Pankratius Ochsenwerder und am Sonntag den 30. März in der Nathan-Söderblom-Kirche in Reinbek.