CaféKultur

Heitere Fragen im Café-Quiz

Wie viele Brücken gibt es in Reinbek? Wo steht das Denkmal von General Paul von Lettow-Vorbeck? Was wählen die Reinbeker im Mai? Na, hätten Sie es gewusst? Der Quiz-Nachmittag im CaféKultur mit Dörte Hoffmann und Daniel Bielenstein am 18. März um 15 Uhr verspricht viel Spaß und Unterhaltung. Mit einem Augenzwinkern fragen die beiden das Wissen der Besucher ab. Ganz nach dem Spruch: Wer weiß denn sowas?

Weltgebetstag

Jedes Jahr am 1. Freitag im März wandert 24 Stunden lang ein Gebet um den Erdball – und verbindet Menschen in mehr als 120 Ländern der Welt. Auch wir als vier christliche Kirchen in Alt-Reinbek feiern einen gemeinsamen Ökumenischen Gottesdienst am 6. März.
Für 2026 haben Frauen aus Nigeria diesen Gottesdienst vorbereitet. Er trägt den Titel: „Kommt! Bringt eure Last.“

Nigerianerinnen tragen viele Lasten – wortwörtlich auf dem Kopf, aber auch im übertragenen Sinne. Das bevölkerungsreichste Land Afrikas ist geprägt von einer Vielfalt an Kulturen, Sprachen und Religionen – aber auch von Spannungen und blutigen Konflikten.

Im Weltgebetstags-Gottesdienst wird jedoch auch deutlich, wie die Verfasserinnen immer wieder innere Rastplätze finden, die ihnen helfen, ihre Lasten zu tragen.
In Gebeten, Liedern und berührenden Lebensgeschichten berichten sie von Mut, Stärke und ihrem christlichen Glauben als Kraftquelle inmitten der Angst und als Quelle, aus der sie Hoffnung und Mut schöpfen.

Wir Frauen vom Vorbereitungsteam aus den evangelischen Gemeinden Reinbek-West und Reinbek-Mitte, der Katholischen Herz Jesu Gemeinde und der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde laden Sie herzlich ein zum Gottesdienst mit anschließendem Beisammensein:

am Freitag, 6. März 2026 um 19 Uhr
in der Herz Jesu Kirche Reinbek, Niels-Stensen-Weg 3

Das WGT-Team Alt-Reinbek

Ansprechpartnerin für Reinbek-West: Angela Müller oder im Kirchenbüro

Abendgottesdienst

Ein Gottesdienst über ERSTE HILFE für die Seele.

Der barmherzige Samariter ist bekannt dafür, beherzt geholfen zu haben, wo andere wegschauten oder keine Worte fanden. Es braucht auch heute Menschen, die sich mutig einbringen und wissen, was zu tun ist. Mit Herrn  Bach von der Notfallseelsorge kommen wir über seine Erfahrungen ins Gespräch. 

…und wie geht es weiter?

Für die Kirchengemeinde tun sich nun einige Fragen auf, denn leider wird – so ist der jetzige Stand – die Pfarrstelle nicht wiederbesetzt. Pastorin Küster hat neben vielen pastoralen Aufgaben (Sonntagsgottesdienste, Beerdigungen, Schul-und Kitagottesdienste, Altenheimgottesdienste, Seelsorge, Taufen, Religionspädagogik in den Kitas, Besuche…) auch viele Verwaltungsaufgaben übernommen (Trägerschaft der Kita, Ansprechpartnerin für Stadt und Presse und für die Ehrenamtlichen, Kommunikation mit der Bau- und Rechtsabteilung, Personalführung…). Hier muss sich nun Vieles neu sortieren. Ab April oder Mai wird eine Pastorin für Strukturanpassung in die Gemeinde kommen, um mit dem Kirchengemeinderat zu überlegen, wie der neuen Situation Rechnung getragen werden kann. Für die pastorale Versorgung werden die Kolleg*innen der Region (Reinbek, Glinde, Barsbüttel) zuständig sein. 

Wir haben es lange kommen sehen, doch nun zeigt sich deutlich, dass die schwindende Zahl an Kirchenmitgliedern auch schmerzhafte Veränderungen in unseren Gemeinden vor Ort bedeutet. Wie das alles gelingen kann, das müssen wir miteinander sehen – bitte seien Sie geduldig, wenn es irgendwo hakt.  

Der Kirchengemeinderat

Passionskonzert in der Nathan-Söderblom-Kirche

Programm:

Antonio Vivaldi (1678-1741):
Concerto in g RV 156
für Streicher und Basso continuo

Heinrich Schütz (1585-1672):
Eile mich, Gott, zu erretten SWV 282
Geistliches Konzert für Sopran und Basso continuo

Erhöre mich, wenn ich rufe SWV 289
Geistliches Konzert für Sopran, Alt und Basso continuo

Giovanni Battista Pergolesi (1710-1736):
Stabat mater
für Sopran, Alt, Streicher und Basso continuo

Mitwirkende:

Katja Vorreyer – Sopran
Tiina Zahn – Alt
Barockorchester „Hanse-Barock“
Leitung und Orgel: Kreiskantor Benedikt Woll

Eintritt:

15€ (ermäßigt 10€; Ermäßigung für Schülerinnen und Schüler, Studierende und Auszubildende)

Vorverkauf ab 1. Februar über die Buchhandlung Erdmann in der Bahnhofstraße in Reinbek, Eventim.Light (www.kirchenmusik-reinbek.de) und an der Abendkasse


Zum Programm: 

Das Stabat mater in f-Moll von Giovanni Battista Pergolesi ist eine Vertonung des mittelalterlichen Passionsgedichtes für Sopran, Alt, Streicher und Basso continuo.
Der Text erzählt in geistlich-kontemplativer Weise von Maria, die voll Schmerz und Klage am Fuße des Kreuzes verharrt.
Es ist das bekannteste geistliche Werk des italienischen Komponisten und entstand 1736 kurz vor seinem Tod. Pergolesis Stabat mater errang in kürzester Zeit eine unvergleichbare Bekanntheit: Kein anderes Musikstück wurde im 18. Jahrhundert so häufig gedruckt und abgeschrieben.
Auch Johann Sebastian Bach war von dieser Musik so begeistert, dass er vier Jahre später eine Bearbeitung unter dem Titel „Tilge, Höchster, meine Sünden“ – eine Nachdichtung des Bußpsalms 51 – vornahm.
Stilistisch bewegt sich das Stabat mater genau im Übergang zwischen barocker Tradition und dem neuen galanten Stil.
Die Musik vermag es, durch ihre hohen Kontraste Bilder zu erzeugen. Bilder von Schmerz, Trauer und Klage, aber auch Hoffnungsklänge.

Neben dem Stabat mater erklingen in diesem Konzert noch Werke von Antonio Vivaldi und Heinrich Schütz.

Es musizieren Katja Vorreyer (Sopran), Tiina Zahn (Alt) und das Barockorchester „Hanse-Barock“ auf historischen Instrumenten unter der Leitung von Kreiskantor Benedikt Woll (Orgel).

Sommerkonzert der Kantorei

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Missa solemnis in C (KV 337)

Josef Haydn (1732-1809)
Konzert für Violoncello und Orchester in C (Hob. VIIb:1)

Franz Schubert (1797-1828)
Magnificat in C (D 486)

Katja Vorreyer, Sopran
Ute Weitkämper, Alt
Fridolin Wissemann, Tenor
Peter Sun Ki Kim, Bass

Miriam Göbel, Violoncello solo

Kantorei Reinbek
Junges Philharmonisches Orchester Niedersachsen

Leitung: Kreiskantor Benedikt Woll

Kartenvorverkauf über EVENTIM.LIGHT ab 1. Juni. Link zum Ticketshop.
Eintrittskarten können Sie auch während der Öffnungszeiten im Gemeindebüro Reinbek-West, Berliner Str. 4 erhalten (nur Barzahlung).
Die Abendkasse am Konzerttag selbst öffnet um 17.00 Uhr (nur Barzahlung).  

Die Missa solemnis in C (KV 337) von Wolfgang Amadeus Mozart ist die letzte vollständige Messvertonung des Komponisten und nimmt in seinen zahlreichen Messvertonungen einen besonderen Stellenwert ein.Die Komposition entspricht aufgrund ihres Umfangs den Salzburger Kirchenmusikgepflogenheiten des damaligen Erzbischofs Hieronymus Graf Colloredo.

Er bevorzugte es zeitlich knappgehalten und gleichzeitig den Anforderungen an eine erzbischöfliche Liturgie entsprechend sehr festlich.

Mozart ging mit diesen Rahmenbedingungen in dieser Messvertonung sehr kreativ um.

So ist zum Beispiel das Benedictus, normalerweise als Solistenquartett in lieblicher Tonsprache gesetzt, in dieser Messe eine strenge vierstimmige Chorfuge.

Als zweites Werk steht das Cellokonzert in C-Dur von Joseph Haydn auf dem Programm.

Entstanden um 1765, in seiner Klangsprache noch dem Spätbarock verschrieben, gehört dieses Konzert zu den beliebtesten Cellokonzerten der Musikgeschichte.

In drei Sätzen zeigt der Komponist die verschiedenen Klangfarben des Violoncellos auf ohne diese Demonstration der Klangfarben zum Selbstzweck werden zu lassen.

Für den Zuhörer wirkt diese Musik sehr gefällig und kommt leichtfüßig daher. Die Ausführenden, vor allem aber das Solocello, stellt diese Musik vor technische wie musikalische Herausforderungen.

Mit Franz Schuberts Magnificat für Soli, Chor und Orchester endet das Konzert. Das Magnificat, dessen Text biblischen Ursprungs ist, ist fester Bestandteil des Abendgebets der christlichen Kirchen.

Schubert greift in seiner Vertonung auf alte Formen des Barock zurück. So gibt es innerhalb dieser festlichen Musik immer wieder kleine fugenähnliche Abschnitte.

Im Mittelteil kommen die vier Gesangsolistinnen und -Solisten zu Wort, die in konzertierender Manier mit der Oboe eine ganz intime und warme Atmosphäre schaffen.

Kantor Benedikt Woll

Junger Chor Reinbek

Der Junge Chor Reinbek lädt wieder zu einem Chorkonzert ein. Diesmal geht es um den Sonntag Lätare, früher hieß dieser Sonntag in der Mitte der Passionszeit auch Kleinostern, ein etwas aufgehellter Sonntag, bevor die Passionszeit in die Endphase zum Karfreitag geht. Die liturgische Farbe ist an diesem Sonntag nicht violett, sondern rosa. So werden die Stücke in diesem Konzert auch durchaus Anklänge an den kommenden Frühling haben. Begleitet wird der Junge Chor von der jungen Harfenistin Henriette Urban. Sie stammt aus Reinbek, sie hat bei Altkantor Jörg Müller neben Orgelunterricht auch mit 4 Jahren im Kinderchor begonnen und bis zum Abitur im Jugendchor gesungen und dabei viele solistische Rollen gestaltet. Nach dem Abitur hat sie in Brüssel historische Harfe studiert und jetzt ihren Master in Basel absolviert. Sie spielt schon in mehreren namhaften Barockensembles mit. Im Programm werden u.a. einige Stücke aus dem Requiem von Gabriel Faure erklingen, hier spielt die Harfe ja eine zentrale Rolle.

Am Samstag den 29. März erklingt das Konzert in St. Pankratius Ochsenwerder und am Sonntag den 30. März in der Nathan-Söderblom-Kirche in Reinbek.