In diesem Jahr erinnern wir uns in besonderer Weise an den Theologen und Kirchenlieddichter Paul Gerhardt, der vor 350 Jahren verstarb.
Aufgewachsen in der Zeit des 30jährigen Krieges, wurde Gerhardt schon in jungen Jahren mit Krankheit und dem Tod konfrontiert.
Seine Lieder sind Glaubenszeugnisse, die auch in unseren Tagen Trost und Zuversicht schenken.
Im Gottesdienst am 3. Mai werden viele seiner Lieder erklingen – gemeinsam mit dem Posaunenchor und der Kantorei Reinbek.
Abendgottesdienst
«Zwischenzeit » Sonntag 03. Mai
Wir beschließen den «Sonntag Kantate» um 18:00 Uhr mit einem offenen Singen in der Nathan-Söderblom-Kirche.
Werden Sie Teil eines großen spontanen Chores. Mit einem bunten Liederstrauß wollen wir den Mai begrüßen und das Leben feiern.
Wolfgang Nicklaus am Klavier leitet uns durch die Lieder und legt einen zauberhaften Klangteppich unter unseren Gesang.
Pastor Stephan Ritthaler umrahmt den Abend mit Textimpulsen und Gebeten.
Herzliche Einladung.
Venezianische Messe
Die Nathan-Söderblom-Kirche lädt am Sonntag, 19. April, 18 Uhr, ein zu einer Venezianischen Messe, präsentiert vom Reinbeker Singwerk, Ensemble Anima Shirvani und einem Solisten-Quartett. Die Leitung hat Kreiskantor i.R. Jörg Müller.
Karten (€ 30,-; ermäßigt € 25,-; Ermäßigung für Schülerinnen und Schüler, Studierende und Auszubildende) gibt es ab 23. März in der Buchhandlung Erdmann, Bahnhofstraße in Reinbek, im Kirchenbüro Reinbek-West und auch bei Chormitgliedern. Abendkasse ab 17:00Uhr.
Zu Beginn des 17. Jahrhunderts war Venedig das bedeutendste Zentrum der europäischen Musik. Besonders die Musik im Markusdom, der Basilica d´oro, war europaweit berühmt. Viele bedeutende Musiker waren dort tätig oder wurden dort ausgebildet. Von weit her reisten die Menschen nach San Marco, um die Musik dort zu erleben. Besonders eindrucksvoll war die mehrchörige Musik; bei dieser musizierten mehrere Vokal- und/oder Instrumentalgruppen zusammen von den Emporen der Kirche und auch aus dem Kirchenschiff. Diese Mehrchörigkeit erzeugte eine unglaubliche Klangvielfalt, da buchstäblich der gesamte Kirchenraum zum Klingen kam. Und im Zusammenhang mit den weltberühmten goldenen Mosaiken – tausende Mosaiksteine bedeckten die Kuppeln und die Wände der Kirche – entstand ein faszinierendes optisches und akustisches Erlebnis, welches Zeitzeugen immer wieder begeistert geschildert haben.
In diesem Konzert wird der Junge Chor Reinbek eine venezianische Ostermesse aufführen, so wie sie mit einer ganz besonderen Liturgie um 1615 in San Marco gefeiert wurde. Dazu gehört die reichhaltige Musik von Komponisten wie Claudio Monteverdi, Andrea und Giovanni Gabrieli, Orlando di Lasso u.v.a., die von einstimmigen gregorianischen Gesängen bis zu einer großen Motette zu 19 Stimmen reicht.
Ein großes Barockensemble musiziert zusammen mit dem Reinbeker Singwerk, (das ist der Junge Chor Reinbek mit vielen GastsängerInnen) und einem Solistenensemble. Die Musiker musizieren von allen Emporen und Ecken der Kirche, so wird die venezianische Klangpracht auch in Nathan-Söderblom zu hören sein.
Neben den Musikern treten zwei Schauspieler in historischen venezianischen Kostümen auf, die den Einzug und die Anwesenheit des venezianischen Dogen und seiner Dogaressa nachstellen. Diese werden begleitet von Fanfarentrompeten und Trommeln. Die Kirche wird in ein goldenes Licht getaucht sein, so dass auch hier die Basilica d´oro, die goldene Basilika zu erleben sein wird.
Einladung ins Vorlesezelt
Freitag 17. April 2026, 16:00 – 17:00 Uhr
Willkommen zum Vorlesenachmittag in der Nathan-Söderblom-Kirche Reinbek
Wir freuen uns wieder über junge Besucherinnen und Besucher zwischen 3 und 10 Jahren.
Mit bunten, blühenden Geschichten begrüßen wir den Frühling. Seid herzlich willkommen in der Nathan-Söderblom-Kirche und bringt gerne eure Eltern und/oder Großeltern mit!
Bei schönem Wetter lesen und spielen wir draußen im Kirchgarten.
CaféKultur
CaféKultur am 15. April
„Osterbräuche aus Nah und Fern”
Das Brauchtum, das sich um das Osterfest rankt, ist so vielfältig wie faszinierend. Es variiert von Land zu Land, von Region zu Region, manchmal von Familie zu Familie.
Darüber wollen wir im CaféKultur am 15. April ins Gespräch kommen.
Kartenvorverkauf über EVENTIM.LIGHT ab 1. Juni.Link zum Ticketshop. Eintrittskarten können Sie auch während der Öffnungszeiten im Gemeindebüro Reinbek-West, Berliner Str. 4 erhalten (nur Barzahlung). Die Abendkasse am Konzerttag selbst öffnet um 17.00 Uhr (nur Barzahlung).
Die Missa solemnis in C (KV 337) von Wolfgang Amadeus Mozart ist die letzte vollständige Messvertonung des Komponisten und nimmt in seinen zahlreichen Messvertonungen einen besonderen Stellenwert ein.Die Komposition entspricht aufgrund ihres Umfangs den Salzburger Kirchenmusikgepflogenheiten des damaligen Erzbischofs Hieronymus Graf Colloredo.
Er bevorzugte es zeitlich knappgehalten und gleichzeitig den Anforderungen an eine erzbischöfliche Liturgie entsprechend sehr festlich.
Mozart ging mit diesen Rahmenbedingungen in dieser Messvertonung sehr kreativ um.
So ist zum Beispiel das Benedictus, normalerweise als Solistenquartett in lieblicher Tonsprache gesetzt, in dieser Messe eine strenge vierstimmige Chorfuge.
Als zweites Werk steht das Cellokonzert in C-Dur von Joseph Haydn auf dem Programm.
Entstanden um 1765, in seiner Klangsprache noch dem Spätbarock verschrieben, gehört dieses Konzert zu den beliebtesten Cellokonzerten der Musikgeschichte.
In drei Sätzen zeigt der Komponist die verschiedenen Klangfarben des Violoncellos auf ohne diese Demonstration der Klangfarben zum Selbstzweck werden zu lassen.
Für den Zuhörer wirkt diese Musik sehr gefällig und kommt leichtfüßig daher. Die Ausführenden, vor allem aber das Solocello, stellt diese Musik vor technische wie musikalische Herausforderungen.
Mit Franz Schuberts Magnificat für Soli, Chor und Orchester endet das Konzert. Das Magnificat, dessen Text biblischen Ursprungs ist, ist fester Bestandteil des Abendgebets der christlichen Kirchen.
Schubert greift in seiner Vertonung auf alte Formen des Barock zurück. So gibt es innerhalb dieser festlichen Musik immer wieder kleine fugenähnliche Abschnitte.
Im Mittelteil kommen die vier Gesangsolistinnen und -Solisten zu Wort, die in konzertierender Manier mit der Oboe eine ganz intime und warme Atmosphäre schaffen.
Der Junge Chor Reinbek lädt wieder zu einem Chorkonzert ein. Diesmal geht es um den Sonntag Lätare, früher hieß dieser Sonntag in der Mitte der Passionszeit auch Kleinostern, ein etwas aufgehellter Sonntag, bevor die Passionszeit in die Endphase zum Karfreitag geht. Die liturgische Farbe ist an diesem Sonntag nicht violett, sondern rosa. So werden die Stücke in diesem Konzert auch durchaus Anklänge an den kommenden Frühling haben. Begleitet wird der Junge Chor von der jungen Harfenistin Henriette Urban. Sie stammt aus Reinbek, sie hat bei Altkantor Jörg Müller neben Orgelunterricht auch mit 4 Jahren im Kinderchor begonnen und bis zum Abitur im Jugendchor gesungen und dabei viele solistische Rollen gestaltet. Nach dem Abitur hat sie in Brüssel historische Harfe studiert und jetzt ihren Master in Basel absolviert. Sie spielt schon in mehreren namhaften Barockensembles mit. Im Programm werden u.a. einige Stücke aus dem Requiem von Gabriel Faure erklingen, hier spielt die Harfe ja eine zentrale Rolle.
Am Samstag den 29. März erklingt das Konzert in St. Pankratius Ochsenwerder und am Sonntag den 30. März in der Nathan-Söderblom-Kirche in Reinbek.