Abschied

Liebe Leserinnen und Leser,

seit 2019, also seit beinahe sieben Jahren, bin ich in Reinbek-West Pastorin. In der trotzig roten Nathan-Söderblom-Kirche habe ich sehr viel Wärme erlebt, Unvorhergesehenes und Schönes. Ich habe den Stadtteil immer mehr kennengelernt und freue mich darüber, in wie vielen Häusern und Wohnungen ich schon zu Gast sein durfte. Ich habe an Gräbern gestanden, habe Hände gehalten, habe Kinder und Erwachsene getauft und die Liebe gesegnet. Wir haben Gottesdienste gefeiert, und gerade zu den Ungewöhnlichsten sind die meisten Leute gekommen. Wir haben im Kirchengemeinderat viele Themen bewegt – und manche mussten wir stillstehen lassen.

Nun habe ich mich entschieden, eine neue Stelle anzutreten: Im Gottesdienstinstitut der Nordkirche werde ich ganz viel von dem einbringen, was ich hier lernen und erleben konnte.

Für all die Begegnungen, das große Vertrauen und die verrückten Ideen danke ich Euch und Ihnen sehr. Und ich würde mich freuen, viele vertraute Gesichter zu meinem Abschiedsgottesdienst am 15.2.2026 um 14.00 Uhr zu sehen.

Morgenandachten zu Michael Endes „Momo“

Vom 19.-24.1. kommen die Morgenandachten aus Reinbek von Pastorin Küster.

Das Kinderbuch „Momo“ von Michael Ende hat seit seinem Erscheinen 1973 schon viele kleine und große Leserinnen und Leser in seinen Bann gezogen. In dem Roman geht es um das kleine Mädchen Momo, um die Kraft des Zuhörens und um die Gefahr, sich die Zeit stehlen zu lassen. In den Morgenandachten auf NDR Kultur fragt Pastorin Bente Küster wie diese Themen mit unserem Glauben zusammenhängen können und ist überrascht, wie viele Antworten darauf in „Momo“ versteckt sind. 

Hören Sie gerne rein vom 19.-24. Januar. 07:50 Uhr (NDR Kultur) und 05:55 Uhr (NDR Info)

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Besuch aus Quilmes

Donnerstag, 22. Januar, 19:00 Uhr

Besuch aus Quilmes | Argentinien!

Die Kirchengemeinde Reinbek-West bekommt Besuch aus ihrer Partnergemeinde in Quilmes / Argentinien

Seit über 25 Jahren sind Reinbek und Quilmes bei Buenos Aires partnerschaftlich miteinander verbunden.  Am Donnerstag, 22. Januar um 19:00 Uhr besucht uns Claudia Lohff-Blatezky aus Quilmes / Argentinien, die die beiden Kindergärten dort leitet. An diesem Abend wollen wir miteinander ins Gespräch kommen:

• Wie ist die Situation in Argentinien?

• Welche Neuigkeiten gibt es in Quilmes?

• Wie können wir miteinander verbunden und im Gespräch bleiben?

Eine herzliche Einladung an alle Interessierten zu diesem besonderen Abend bei Getränken und Snacks 

im Gemeindehaus, Berliner Straße 4

CaféKultur

Mittwoch, 21. Januar, 15 – 17:00 Uhr

CaféKultur «Siehe, ich mache alles neu»

Neues Jahr, neues Glück? Die Jahreslosung erzählt davon, dass Neuanfang immer möglich ist. Erfindungen, KI oder neues Knie? Wir kommen über alle Seiten des „Neuen“ ins Gespräch. Wie gewohnt gibt es Kaffee, Kuchen und Gebäck, dazu genügend Zeit zu genießen und zu plaudern.

Vorlesenachmittag unter dem Weihnachtsbaum

Freitag 16. Januar 2026, 16:00 – 17:30 Uhr

Willkommen zum Vorlesenachmittag unter dem Weihnachtsbaum

Am 16.01. freuen wir uns wieder über junge Besucherinnen und Besucher zwischen 3 und 10 Jahren, die neugierig auf Geschichten sind.Diesmal sitzen wir zum Vorlesen und Zuhören gemütlich eingekuschelt unter dem riesigen Weihnachtsbaum, der extra für uns noch in der Kirche stehen bleiben darf. An diesem Nachmittag geht es um Freundschaft. Ein großes Thema, das für uns alle – Kinder und Erwachsene – bedeutsam ist und zu dem es viele spannende Geschichten in Büchern gibt. Und bestimmt hat jede / jeder von uns auch selbst wichtige Freunschaftsgeschichten erlebt.

Also kommt, bringt Freundinnen und Freunde mit. Auch eure Eltern, Geschwister und Großeltern sind herzlich eingeladen zum Vorlesenachmittag in der Nathan-Söderblom-Kirche Reinbek, am Täbyplatz

Wilde Weltmusik 

Sonntag, 18. Januar 2026, 18:00 Uhr

mit der LoLaBand aus Bergedorf

Wilde Weltmusik ist das Markenzeichen der LoLaBand. Temperamentvoll, lebendig und voller Energie präsentieren bis zu 20 Musikerinnen und Musiker Balkan-Folk, Klezmer, Polka und Walzer – vom Atlantik bis zum Schwarzen Meer. In der Besetzung Cello, Geigen, Querflöten, Klarinetten, Tarogato, Saxophone, Trompete, Tuba, Akkordeons, Marimba, Ukulele, Gitarren, Saz, Kontrabass und Percussion ist die Band unter der musikalischen Leitung von Ulrich Kodjo Wendt (u.a. UKW Band) auf Straßen, Plätzen und Bühnen unterwegs.

Eintritt frei, Spenden sind willkommen.

Kammerchorkonzert ”LICHT”

Samstag, 17. Januar 2026, 18:00 Uhr

Kammerchorkonzert in der Maria-Magdalenen-Kirche Licht – Lux – Lumen – Light Der Kammerchor Reinbek bringt Werke von Johannes Brahms, Max Reger, Johann Sebastian Bach, Morten Lauridsen und anderen Komponisten zu Gehör.

An der Orgel: Haruka Kinoshita

Leitung: Kreiskantor Benedikt Woll

Der Eintritt ist frei. Eine Kollekte wird erbeten.

Sommerkonzert der Kantorei

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Missa solemnis in C (KV 337)

Josef Haydn (1732-1809)
Konzert für Violoncello und Orchester in C (Hob. VIIb:1)

Franz Schubert (1797-1828)
Magnificat in C (D 486)

Katja Vorreyer, Sopran
Ute Weitkämper, Alt
Fridolin Wissemann, Tenor
Peter Sun Ki Kim, Bass

Miriam Göbel, Violoncello solo

Kantorei Reinbek
Junges Philharmonisches Orchester Niedersachsen

Leitung: Kreiskantor Benedikt Woll

Kartenvorverkauf über EVENTIM.LIGHT ab 1. Juni. Link zum Ticketshop.
Eintrittskarten können Sie auch während der Öffnungszeiten im Gemeindebüro Reinbek-West, Berliner Str. 4 erhalten (nur Barzahlung).
Die Abendkasse am Konzerttag selbst öffnet um 17.00 Uhr (nur Barzahlung).  

Die Missa solemnis in C (KV 337) von Wolfgang Amadeus Mozart ist die letzte vollständige Messvertonung des Komponisten und nimmt in seinen zahlreichen Messvertonungen einen besonderen Stellenwert ein.Die Komposition entspricht aufgrund ihres Umfangs den Salzburger Kirchenmusikgepflogenheiten des damaligen Erzbischofs Hieronymus Graf Colloredo.

Er bevorzugte es zeitlich knappgehalten und gleichzeitig den Anforderungen an eine erzbischöfliche Liturgie entsprechend sehr festlich.

Mozart ging mit diesen Rahmenbedingungen in dieser Messvertonung sehr kreativ um.

So ist zum Beispiel das Benedictus, normalerweise als Solistenquartett in lieblicher Tonsprache gesetzt, in dieser Messe eine strenge vierstimmige Chorfuge.

Als zweites Werk steht das Cellokonzert in C-Dur von Joseph Haydn auf dem Programm.

Entstanden um 1765, in seiner Klangsprache noch dem Spätbarock verschrieben, gehört dieses Konzert zu den beliebtesten Cellokonzerten der Musikgeschichte.

In drei Sätzen zeigt der Komponist die verschiedenen Klangfarben des Violoncellos auf ohne diese Demonstration der Klangfarben zum Selbstzweck werden zu lassen.

Für den Zuhörer wirkt diese Musik sehr gefällig und kommt leichtfüßig daher. Die Ausführenden, vor allem aber das Solocello, stellt diese Musik vor technische wie musikalische Herausforderungen.

Mit Franz Schuberts Magnificat für Soli, Chor und Orchester endet das Konzert. Das Magnificat, dessen Text biblischen Ursprungs ist, ist fester Bestandteil des Abendgebets der christlichen Kirchen.

Schubert greift in seiner Vertonung auf alte Formen des Barock zurück. So gibt es innerhalb dieser festlichen Musik immer wieder kleine fugenähnliche Abschnitte.

Im Mittelteil kommen die vier Gesangsolistinnen und -Solisten zu Wort, die in konzertierender Manier mit der Oboe eine ganz intime und warme Atmosphäre schaffen.

Kantor Benedikt Woll