Weihnachtsoratorium

13. Dezember, 18:00 Uhr in der Maria-Magdalenen-Kirche, Reinbek

Das Weihnachtsoratorium (BWV 248) von Johann Sebastian Bach gehört zu den glanzvollsten und am häufigsten aufgeführten geistlichen Werken. Einst für die Leipziger Weihnachtsfeiertage des Jahres 1734 komponiert, verbindet das sechsteilige Meisterwerk die biblischen Weihnachtsberichte von Lukas und Matthäus die durch Choräle und freie Dichtungen in den Arien ergänzt werden. Ursprünglich erklang zwischen dem ersten Weihnachtstag und Epiphanias (06. Januar) für jeden Festtag eine eigene Kantate. Heute ist diese zeitlose Musik weltweit ein fester Begleiter durch die Advents- und Weihnachtszeit. Auch in Reinbek ist die Aufführung des Weihnachtsoratoriums seit langem eine geliebte Tradition. Herzliche Einladung in die Maria-Magdalenen-Kirche!

Der Vorverkauf beginnt ab Montag, 09. November über folgende Verkaufsstellen: Eventim.light (www.kirchenmusik-reinbek.de), bei Buchhandlung Erdmann, Reinbek, an der Abendkasse am 13. Dezember von 17:00 – 17:55 Uhr.

Preise: 35,-€ | 25,-€ (ermäßigt 20,-€). 15,-€ (ermäßigt 10,-€) Die Ermäßigung gilt für Schüler, Auszubildende und Studierende

CaféKultur

18. November 2026, 15 Uhr

„Mama, wo ist Opa jetzt?“

Gespräche mit Kindern über Tod, Trauer und Hoffnung

„Morgen früh, wenn Gott will, wirst du wieder geweckt“ – , haben Sie als Kind auch darüber nachgedacht, was diese Zeile aus dem bekannten Lied „Guten Abend, gute Nacht“ eigentlich bedeutet? Kinder haben Fragen. Sie begegnen dem Tod bei vielen Gelegenheiten. Ein geliebtes Haustier stirbt, ein toter Vogel wird gefunden, ein Nachbar stirbt, die Medien berichten von Todesopfern, unverständliche Traueranzeigen oder Liedertexte verunsichern.

Ein Todesfall im nahen Umfeld trifft auch Kinder tief und unvorbereitet. „Warum ist Opa gestorben?“ „Wo ist er jetzt?“ „Wie kann ich ihm nah sein, wenn er nicht mehr da ist?“ Die Ernsthaftigkeit und Tiefe der Fragen spiegelt die Suche nach Orientierung. Es ist wichtig, Kinder mit ihren Fragen, Ängsten und Gedanken nicht allein zu lassen. Es tut ihnen gut, mit Erwachsenen zu sprechen, die zuhören, nachfragen, ihren Fragen nicht ausweichen, sie beantworten, sie hoffnungsvoll begleiten und stärken. Nur, wie kann dies gelingen? Am Mittwoch, dem 18 11. 2026 gibt es bei CaféKultur im Gemeindesaal der Nathan-Söderblom-Kirche die Möglichkeit, gemeinsame Erfahrungen auszutauschen und Anregungen für hilfreiche Gespräche im Umgang mit Kindern und Enkelkindern zum Thema Tod, Trauer und Erinnerung zu erhalten.

Gudrun Baumert, Seelsorgerin und Autorin wird aus ihrem neuen Buch  „Fernwärme oder das Spiel der sieben Steine“ vorlesen.

Bei regem Gedankenaustausch erwartet Sie wie immer Kaffee, Tee und selbstgebackener Kuchen.

Konzert des „Elbe-Saiten-Quartett“

Sonntag, 08. November 18:00 Uhr

Nathan-Söderblom-Kirche

Seit 20 Jahren prägt das Elbe-Saiten-Quartett die Hamburger Gitarrenszene. In seinem aktuellen Programm „Elbzeiten“ verbindet das Quartett Musik von Bach, Satie und Kapsberger mit finnischer und irischer Folklore sowie zeitgenössischen Kompositionen aus Hamburg und Lüneburg. Die vier Hamburger MusikerInnen Annika Steinke-Dieng, Jochen Buschmann, Maximilian Meeder und Thekla Kersken spielen dabei nicht nur auf vier Gitarren: kombiniert mit Kantele, Cello und Bodhrán schaffen sie einen vielsaitigen, persönlichen Sound – mal fein und leise, mal kraftvoll, rhythmisch und voller Energie. Ein musikalischer Fluss von Hamburg in die Welt. Die aktuelle CD ist selbstverständlich mit im Gepäck. www.elbe-saiten-quartett.de“

Chorkonzert „Lamentationes“

Sonntag, 15. November 17 Uhr

Maria-Magdalenen-Kirche

Werke von Bach, Lobo, Monteverdi, Elgar, Gjeilo und anderen.

Die Klagelieder des Propheten Jeremia entstanden 587 v. Chr, nachdem die Babylonier die Stadt Jerualem und den Tempel zerstört und große Teile der Bevölkerung ins Exil verschleppt hatten. Lange hatte Jeremia die Israeliten ermahnt, sich wieder zu Gott zu kehren, dann kam die Zerstörung des Tempels, worauf Jeremia seine beeindruckenden Klagelieder schrieb. Diese Klagelieder haben viele Komponisten zu eindrucksvollen Werken inspiriert. In diesem Konzert erklingt der 1. Teil einer Komposition des spanischen Renaissancemeister Alonso Lobo. Zum Schicksal der Israeliten in Babylon entstand später ein protestantischer Choral, „An den Wasserflüssen Babylons saßen wir und weinten“. Hierzu hat Johann Sebastian eine tiefgründige Choralbearbeitung geschrieben.

Klagelieder zu verschiedenen Anlässen gibt es in der Musikgeschichte zahlreich. Häufig sind das sehr eindrucksvolle Werke, weil sie von einer tiefen Emotionalität geprägt sind. Musikalische Klagen haben dazu aber immer die Chance, neben der Trauer auch Zuversicht und Hoffnung zu verbreiten und vielleicht auch etwas Entspannung zu bringen. Neben verschiedenen Klagegesängen werden auch drei Werke von Ola Gjeilo erklingen, die sicherlich nachdenklich sind, aber auch eine optimistische Leichtigkeit haben.

Einige Stücke werden von Klavier und einem Streichquartett begleitet, die Streicher werden dazu einige Instrumentalstücke spielen.

Mitwirkende: Junger Chor Reinbek und ein Streichquartett.

Jörg Müller Orgel und Leitung

Eintritt frei – Kollekte am Ausgang erbeten.

Abendgottesdienst

ZwischenZeit zum Thema „Achtsamkeit”

«Meine Seele ist still und ruhig geworden.»

Sonntag, 01. November, 18:00 Uhr

Oft ist unser Alltag hektisch und lässt uns kaum zur Ruhe kommen: ständige Erreichbarkeit, Algorithmen, die unsere Aufmerksamkeit fordern, dazu berufliche, familiäre, soziale Verpflichtungen. Das bringt viele Menschen aus dem seelischen Gleichgewicht. Pastor Bernd Müller-Teichert, die Achtsamkeitslehrerin Annette Derndinger und Joachim Bauer (Moderation) wollen darüber berichten, wie wir diesen Kreislauf durchbrechen können, um wieder mehr bei uns zu sein. Sie möchten uns dazu anregen, mit mehr Achtsamkeit für uns selbst und andere zu leben. 

Aufwind – Das twentytwo-ensemble

Dienstag 15. September 19 Uhr | Nathan-Söderblom-Kirche

Das twentytwo-ensemble aus Dresden begibt sich im September 2026 auf seine fünfte Tournee und reist diesmal unter dem Motto „Aufwind“. Das Vokalensemble präsentiert sich in einer teilweise erneuerten Besetzung und blickt mit frischer Energie auf eine Konzertreihe, die von geistlicher Chormusik vergangener Jahrhunderte bis hin zu zeitgenössischen und weltlichen Klängen reicht.

Ein besonderes Highlight des Jahres begleitet die Tournee: Das Ensemble hat 2026 seine erste CD produziert – ein Meilenstein in der noch jungen Geschichte des Ensembles – der den Aufbruchsgeist dieser Reise eindrucksvoll unterstreicht. Vom 13. bis 25. September führt die Tournee das Ensemble durch verschiedene Städte und Gemeinden, darunter Stationen in ganz Deutschland sowie ein Konzert in Südtirol (Italien). Die Konzerte laden das Publikum ein, einen besonderen klanglichen Abend abseits des Alltags zu genießen, mit Musik, die mal andächtig, mal funkelnd, aber immer mit mitreißendem Enthusiasmus vorgetragen wird.

Das twentytwo-ensemble steht für lebendige, engagierte Chormusik auf hohem Niveau. Gegründet aus den Reihen des Dresdner Kreuzchores, verbindet das Ensemble junge Stimmen und musikalische Leidenschaft mit dem Anspruch, auch weniger bekannte Werke der Chorliteratur ans Licht zu bringen.

Sommerkonzert der Kantorei

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Missa solemnis in C (KV 337)

Josef Haydn (1732-1809)
Konzert für Violoncello und Orchester in C (Hob. VIIb:1)

Franz Schubert (1797-1828)
Magnificat in C (D 486)

Katja Vorreyer, Sopran
Ute Weitkämper, Alt
Fridolin Wissemann, Tenor
Peter Sun Ki Kim, Bass

Miriam Göbel, Violoncello solo

Kantorei Reinbek
Junges Philharmonisches Orchester Niedersachsen

Leitung: Kreiskantor Benedikt Woll

Kartenvorverkauf über EVENTIM.LIGHT ab 1. Juni. Link zum Ticketshop.
Eintrittskarten können Sie auch während der Öffnungszeiten im Gemeindebüro Reinbek-West, Berliner Str. 4 erhalten (nur Barzahlung).
Die Abendkasse am Konzerttag selbst öffnet um 17.00 Uhr (nur Barzahlung).  

Die Missa solemnis in C (KV 337) von Wolfgang Amadeus Mozart ist die letzte vollständige Messvertonung des Komponisten und nimmt in seinen zahlreichen Messvertonungen einen besonderen Stellenwert ein.Die Komposition entspricht aufgrund ihres Umfangs den Salzburger Kirchenmusikgepflogenheiten des damaligen Erzbischofs Hieronymus Graf Colloredo.

Er bevorzugte es zeitlich knappgehalten und gleichzeitig den Anforderungen an eine erzbischöfliche Liturgie entsprechend sehr festlich.

Mozart ging mit diesen Rahmenbedingungen in dieser Messvertonung sehr kreativ um.

So ist zum Beispiel das Benedictus, normalerweise als Solistenquartett in lieblicher Tonsprache gesetzt, in dieser Messe eine strenge vierstimmige Chorfuge.

Als zweites Werk steht das Cellokonzert in C-Dur von Joseph Haydn auf dem Programm.

Entstanden um 1765, in seiner Klangsprache noch dem Spätbarock verschrieben, gehört dieses Konzert zu den beliebtesten Cellokonzerten der Musikgeschichte.

In drei Sätzen zeigt der Komponist die verschiedenen Klangfarben des Violoncellos auf ohne diese Demonstration der Klangfarben zum Selbstzweck werden zu lassen.

Für den Zuhörer wirkt diese Musik sehr gefällig und kommt leichtfüßig daher. Die Ausführenden, vor allem aber das Solocello, stellt diese Musik vor technische wie musikalische Herausforderungen.

Mit Franz Schuberts Magnificat für Soli, Chor und Orchester endet das Konzert. Das Magnificat, dessen Text biblischen Ursprungs ist, ist fester Bestandteil des Abendgebets der christlichen Kirchen.

Schubert greift in seiner Vertonung auf alte Formen des Barock zurück. So gibt es innerhalb dieser festlichen Musik immer wieder kleine fugenähnliche Abschnitte.

Im Mittelteil kommen die vier Gesangsolistinnen und -Solisten zu Wort, die in konzertierender Manier mit der Oboe eine ganz intime und warme Atmosphäre schaffen.

Kantor Benedikt Woll