Die Junge Kantorei aus der Philippus und Rimbertgemeinde singt neben der Messe basse (stille Messe) von Gabriel Fauré auch Werke von Ēriks Ešenvalds und Svein Møller. Die Solopartien in diesen Werken werden von der Sopranistin Jasmin Gajewski übernommen. Des Weiteren wird die Sopranistin auch das bekannte Pie Jesu aus dem Requiem von Andrew Lloyd Webber singen.
Orgel und musikalische Leitung: Claudia Rieke
Die Liturgie hält Pastorin Bettina Schweikle.
Gemeindeversammlung
EINLADUNG:
Außerordentliche Gemeindeversammlung
Sonntag, 22. März 2026, 12:00 Uhr
in der Nathan-Söderblom-Kirche am Täbyplatz
Liebe Gemeindemitglieder, liebe Freundinnen und Freunde unserer Gemeinde,
wir möchten Sie herzlich einladen zu dieser außerordentlichen Kirchen-Gemeindeversammlung.
Nachdem wir Pastorin Bente Küster Mitte Februar mit „Tränen und Konfetti“ angemessen verabschiedet haben, muss die Kirchengemeinde einige harte Fakten akzeptieren. Sie muss offen sein für die Veränderungen, die sich daraus ergeben.
Die Kirchenkreisleitung erlaubt uns dauerhaft keine Nachbesetzung der Pfarrstelle. Denn:
● In der Region (Barsbüttel, Glinde, Neuschönningstedt, Ohe, Reinbek-Mitte und Reinbek-West) gibt es – im Verhältnis zur Anzahl der Gemeindemitglieder – einen „Überhang“ von 2 Pfarrer:innen.
● Im Kirchenkreis fehlt es generell an theologischen Nachwuchskräften.
● Die Einnahmesituation der Kirche insgesamt, hat sich in den letzten Jahren durch die sinkenden Mitgliederzahlen extrem verschlechtert.
Was bedeutet das für unsere Gemeinde?
Die pastorale Versorgung in Gottesdiensten, bei Taufen, Beerdigungen und in der Seelsorge kann durch die Pastoren der Region sichergestellt werden. Wie und in welchem Umfang das geschieht, ist derzeit noch nicht festgelegt.
Was macht uns dabei Sorgen?
Wie können wir die soziale und kulturelle Arbeit der Gemeinde im Stadtviertel weiterführen? Die Kitas (Kinderschiff und Schneewittchenweg), Quilmes-Partnerschaft, der Kirchentisch, die Suppenküche, das „CaféKultur”, erfordern Finanzierung, Öffentlichkeitsarbeit und Organisation. Gleiches gilt für Konzerte, Lesungen, Vorträge und Ausstellungen. Es wäre ein großer Verlust für unseren Stadtteil, wenn dieses vielfältige soziale und kulturelle Angebot wegfiele. Allein, mit (leider wenigen) Ehrenamtlichen ist dies langfristig schwer zu leisten.
Gemeinsam Zukunft gestalten!
Um engagiertes Gemeindeleben und das erfolgreiche Format der Zwischenzeit-Gottesdienste am Sonntagabend weiterführen zu können, möchten wir gemeinsam mit Ihnen nach neuen Ideen und Lösungen suchen.
Wir möchten auf Ihre Fragen hören:
● Was würde Sie begeistern?
● Welche Themen interessieren Sie?
● Was würde Ihnen gefallen?
Wir möchten Ihre Anregungen aufnehmen, Sie zur Mitarbeit motivieren und vor allem möchten wir Sie über den aktuellen Stand der Entscheidungen informieren.
Gemeinsam mit Ihnen können wir Zukunftspläne für die Kirchengemeinde Reinbek-West entwerfen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen, damit wir gemeinsam das kirchliche, soziale und kulturelle Zentrum von Reinbek-West für die Zukunft erhalten können.
Dafür treten wir als Kirchengemeinderat ein.
Sandra Bauer, Wolfgang Nicklaus, Ansgar Rieke, Simone Seffert, Jennifer Tewes, Gabriele Wolff
CaféKultur
Heitere Fragen im Café-Quiz
Wie viele Brücken gibt es in Reinbek? Wo steht das Denkmal von General Paul von Lettow-Vorbeck? Was wählen die Reinbeker im Mai? Na, hätten Sie es gewusst? Der Quiz-Nachmittag im CaféKultur mit Dörte Hoffmann und Daniel Bielenstein am 18. März um 15 Uhr verspricht viel Spaß und Unterhaltung. Mit einem Augenzwinkern fragen die beiden das Wissen der Besucher ab. Ganz nach dem Spruch: Wer weiß denn sowas?
Für die Kirchengemeinde tun sich nun einige Fragen auf, denn leider wird – so ist der jetzige Stand – die Pfarrstelle nicht wiederbesetzt. Pastorin Küster hat neben vielen pastoralen Aufgaben (Sonntagsgottesdienste, Beerdigungen, Schul-und Kitagottesdienste, Altenheimgottesdienste, Seelsorge, Taufen, Religionspädagogik in den Kitas, Besuche…) auch viele Verwaltungsaufgaben übernommen (Trägerschaft der Kita, Ansprechpartnerin für Stadt und Presse und für die Ehrenamtlichen, Kommunikation mit der Bau- und Rechtsabteilung, Personalführung…). Hier muss sich nun Vieles neu sortieren. Ab April oder Mai wird eine Pastorin für Strukturanpassung in die Gemeinde kommen, um mit dem Kirchengemeinderat zu überlegen, wie der neuen Situation Rechnung getragen werden kann. Für die pastorale Versorgung werden die Kolleg*innen der Region (Reinbek, Glinde, Barsbüttel) zuständig sein.
Wir haben es lange kommen sehen, doch nun zeigt sich deutlich, dass die schwindende Zahl an Kirchenmitgliedern auch schmerzhafte Veränderungen in unseren Gemeinden vor Ort bedeutet. Wie das alles gelingen kann, das müssen wir miteinander sehen – bitte seien Sie geduldig, wenn es irgendwo hakt.
Der Kirchengemeinderat
Passionskonzert in der Nathan-Söderblom-Kirche
Programm:
Antonio Vivaldi (1678-1741): Concerto in g RV 156 für Streicher und Basso continuo
Heinrich Schütz (1585-1672): Eile mich, Gott, zu erretten SWV 282 Geistliches Konzert für Sopran und Basso continuo
Erhöre mich, wenn ich rufe SWV 289 Geistliches Konzert für Sopran, Alt und Basso continuo
Giovanni Battista Pergolesi (1710-1736): Stabat mater für Sopran, Alt, Streicher und Basso continuo
Mitwirkende:
Katja Vorreyer – Sopran Tiina Zahn – Alt Barockorchester „Hanse-Barock“ Leitung und Orgel: Kreiskantor Benedikt Woll
Eintritt:
15€ (ermäßigt 10€; Ermäßigung für Schülerinnen und Schüler, Studierende und Auszubildende)
Vorverkauf ab 1. Februar über die Buchhandlung Erdmann in der Bahnhofstraße in Reinbek, Eventim.Light (www.kirchenmusik-reinbek.de) und an der Abendkasse
Zum Programm:
Das Stabat mater in f-Moll von Giovanni Battista Pergolesi ist eine Vertonung des mittelalterlichen Passionsgedichtes für Sopran, Alt, Streicher und Basso continuo. Der Text erzählt in geistlich-kontemplativer Weise von Maria, die voll Schmerz und Klage am Fuße des Kreuzes verharrt. Es ist das bekannteste geistliche Werk des italienischen Komponisten und entstand 1736 kurz vor seinem Tod. Pergolesis Stabat mater errang in kürzester Zeit eine unvergleichbare Bekanntheit: Kein anderes Musikstück wurde im 18. Jahrhundert so häufig gedruckt und abgeschrieben. Auch Johann Sebastian Bach war von dieser Musik so begeistert, dass er vier Jahre später eine Bearbeitung unter dem Titel „Tilge, Höchster, meine Sünden“ – eine Nachdichtung des Bußpsalms 51 – vornahm. Stilistisch bewegt sich das Stabat mater genau im Übergang zwischen barocker Tradition und dem neuen galanten Stil. Die Musik vermag es, durch ihre hohen Kontraste Bilder zu erzeugen. Bilder von Schmerz, Trauer und Klage, aber auch Hoffnungsklänge.
Neben dem Stabat mater erklingen in diesem Konzert noch Werke von Antonio Vivaldi und Heinrich Schütz.
Es musizieren Katja Vorreyer (Sopran), Tiina Zahn (Alt) und das Barockorchester „Hanse-Barock“ auf historischen Instrumenten unter der Leitung von Kreiskantor Benedikt Woll (Orgel).
Kartenvorverkauf über EVENTIM.LIGHT ab 1. Juni.Link zum Ticketshop. Eintrittskarten können Sie auch während der Öffnungszeiten im Gemeindebüro Reinbek-West, Berliner Str. 4 erhalten (nur Barzahlung). Die Abendkasse am Konzerttag selbst öffnet um 17.00 Uhr (nur Barzahlung).
Die Missa solemnis in C (KV 337) von Wolfgang Amadeus Mozart ist die letzte vollständige Messvertonung des Komponisten und nimmt in seinen zahlreichen Messvertonungen einen besonderen Stellenwert ein.Die Komposition entspricht aufgrund ihres Umfangs den Salzburger Kirchenmusikgepflogenheiten des damaligen Erzbischofs Hieronymus Graf Colloredo.
Er bevorzugte es zeitlich knappgehalten und gleichzeitig den Anforderungen an eine erzbischöfliche Liturgie entsprechend sehr festlich.
Mozart ging mit diesen Rahmenbedingungen in dieser Messvertonung sehr kreativ um.
So ist zum Beispiel das Benedictus, normalerweise als Solistenquartett in lieblicher Tonsprache gesetzt, in dieser Messe eine strenge vierstimmige Chorfuge.
Als zweites Werk steht das Cellokonzert in C-Dur von Joseph Haydn auf dem Programm.
Entstanden um 1765, in seiner Klangsprache noch dem Spätbarock verschrieben, gehört dieses Konzert zu den beliebtesten Cellokonzerten der Musikgeschichte.
In drei Sätzen zeigt der Komponist die verschiedenen Klangfarben des Violoncellos auf ohne diese Demonstration der Klangfarben zum Selbstzweck werden zu lassen.
Für den Zuhörer wirkt diese Musik sehr gefällig und kommt leichtfüßig daher. Die Ausführenden, vor allem aber das Solocello, stellt diese Musik vor technische wie musikalische Herausforderungen.
Mit Franz Schuberts Magnificat für Soli, Chor und Orchester endet das Konzert. Das Magnificat, dessen Text biblischen Ursprungs ist, ist fester Bestandteil des Abendgebets der christlichen Kirchen.
Schubert greift in seiner Vertonung auf alte Formen des Barock zurück. So gibt es innerhalb dieser festlichen Musik immer wieder kleine fugenähnliche Abschnitte.
Im Mittelteil kommen die vier Gesangsolistinnen und -Solisten zu Wort, die in konzertierender Manier mit der Oboe eine ganz intime und warme Atmosphäre schaffen.
Der Junge Chor Reinbek lädt wieder zu einem Chorkonzert ein. Diesmal geht es um den Sonntag Lätare, früher hieß dieser Sonntag in der Mitte der Passionszeit auch Kleinostern, ein etwas aufgehellter Sonntag, bevor die Passionszeit in die Endphase zum Karfreitag geht. Die liturgische Farbe ist an diesem Sonntag nicht violett, sondern rosa. So werden die Stücke in diesem Konzert auch durchaus Anklänge an den kommenden Frühling haben. Begleitet wird der Junge Chor von der jungen Harfenistin Henriette Urban. Sie stammt aus Reinbek, sie hat bei Altkantor Jörg Müller neben Orgelunterricht auch mit 4 Jahren im Kinderchor begonnen und bis zum Abitur im Jugendchor gesungen und dabei viele solistische Rollen gestaltet. Nach dem Abitur hat sie in Brüssel historische Harfe studiert und jetzt ihren Master in Basel absolviert. Sie spielt schon in mehreren namhaften Barockensembles mit. Im Programm werden u.a. einige Stücke aus dem Requiem von Gabriel Faure erklingen, hier spielt die Harfe ja eine zentrale Rolle.
Am Samstag den 29. März erklingt das Konzert in St. Pankratius Ochsenwerder und am Sonntag den 30. März in der Nathan-Söderblom-Kirche in Reinbek.